Posted on 03-01-2013
Filed Under (Kram zur Seite, Kurioses) by Urius

Ja richtig, bis ans Ende des Hochtaunuskreises hätte man reisen müssen und dann noch etwas weiter. Und hätte man das genau heute vor zehn Jahren gemacht, dann hätte man einen denkwürdigen Moment miterleben können. Denn in einem Keller im tiefsten Hasselborn wurde vor genau zehn Jahren die Uriusarmy aus der Taufe gehoben. Damals noch ein reines 1-Mann-Unternehmen mit grauenhafter (aber selbst programmierter) Grafik und Features, die ihresgleichen suchten: geniale Sounddateien zum Herunterladen, den “Witz der Woche”-Abstimmungen und natürlich der legendären Punksau! Gab es damals vor allem viele kurze Einträge mit wenig Inhalt und noch weniger Lesern, entwickelte sich die damals noch unter der Internetkennung “de.vu” zu erreichende Website bald zum Lebensgefühl und letztendlich zur Lebensgemeinschaft, die noch heute (wenn auch seltener) schlagkräftig zu Werke geht. Mit sinkender Post- und zunehmender Mitgliederzahl rettete sich die Uriusarmy von Jahr zu Jahr und feiert heute – nein, das ganze Jahr 2013 über – ihr zehnjähriges Jubiläum. Vielen Dank an alle, die sich hier beteiligt, mich verlinkt, gehosted haben, an alle, die hier gelesen, geposted, gevoted haben, an alle, die den Schritt vom Web in die Realität mitvollzogen haben, die an Bierbänken und auf Auswechselbänken gesessen haben und immer das richtige Outfit zur Hand hatten, an alle, die von Anfang an dabei waren, die später dazukamen und an alle, die auch die schlimmste Eintragsflaute überstanden haben!! Ten years and still going strong und der Grund zum Feiern für das ganze Jahr – keine Ausreden.


Instead of running for our lives, we got knives in hands to catch our fears by surprise

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Posted on 28-03-2012
Filed Under (Diverses, Kurioses) by Urius

Während ich das hier schreibe, werden nur wenige Minuten von hier entfernt vermutlich gerade die zwei Herren auf ihre Operation vorbereitet. Dabei handelt es sich natürlich um keine Geringeren als unsere hauptberuflichen Hausratten, Louie und Buxi. Grund dafür ist die in letzter Zeit doch stark nachlassende Harmonie zwischen den beiden Rattenbrüdern. Der dickere Louie, der gleichzeitig aber auch der stärkere der beiden ist, mobbte den kleinen Buxi zunächst nur am Futternapf und klaute ihm sein Essen aus dem Mund (true story!) – am vergangenen Wochenende kam es jedoch zum Eklat: Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Wohnung und Käfig biss Louie dem Buxi einfach in den Schwanz! Dass man das nun wirklich nicht macht, weiß ja eigentlich jeder, unter Ratten scheint sich das aber nicht so wirklich rumgesprochen zu haben.

Jedenfalls erfolgte nach der Bluttat die zeitweilige Trennung der Ratten. Louie wohnte im Reisekäfig, dem sogenannten Wochenendehaus, während Buxi im Heimatkäfig verbleiben durfte. Da das aber kein Zustand für die Ewigkeit sein kann, wurde der Tierarzt befragt, der eine Kastration beider Herren vorschlug, um ein mögliches Kippen der Kräfteverhältnisse zu Lasten des Louie zu vermeiden. Jetzt warte ich also darauf, dass die Praxis anruft und die beiden Racker wieder zur Abholung freigibt. Drücken wir also die Daumen, dass alles gut verläuft und sie auch nach der Operation noch ein Musterbeispiel an Fidelität darstellen. Für alle, die gerne wissen möchten, um wen es überhaupt geht, hier ein aktuelles Fahndungsfoto der beiden (im Hintergrund [im Ufo]: Buxi, im Vordergrund [auf dem Käfig]: Louie)

Oh, die Ratten sind fertig zur Abholung. Und dieser Post muss nochma bearbeitet werden, alles komisch mit dem Hochformat-Bild….


 

 

 


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Posted on 18-02-2011
Filed Under (Handball, Kurioses) by Urius

Abgesehen von den gebrochenen Herzen trifft momentan alles zu (Ihr [vor allem Thorti] werdet mir nachsehen, dass ich das zerbrochene Glas aus Platzgründen weggelassen habe). Essen und Geld kann man ja sowieso nie genug haben, aber seit ungefähr drei Stunden habe ich Gewissheit – Meine Nase ist gebrochen! Nach langer Verletzungspause (und damit meine ich Pause von Verletzungen) hat es mich wieder erwischt. Um meine Nase in Schutz zu nehmen, möchte ich erwähnen, dass wohl auch einige andere Körperteile gegen eine 100+ Kilo-Person – no offence – aufgegeben hätten.

Jedenfalls war das Ergebnis ziemlich deutlich. Während die Meinungen in der Halle noch weit auseinander gingen, die Nase und die Möglichkeit eines Bruches also quasi die gesamte Mannschaft polarisierte, war selbst mir nach einem kurzen Blick auf das Röntgenbild alles klar. Das Ding ist astrein durch! Morgen (Freitag) soll da schon was gerichtet werden, was wohl etwas unangenehm wird, aber so schief soll das ja nicht bleiben. Ich werde euch informieren, sobald es was neues gibt und bin mal gespannt, ob ich so eine lustige Hockeymaske bekomme.

Außerdem schiebe ich bei der Gelegenheit noch den Descent-Battlereport vom Mittwoch nach. Das wird dann eine Premiere also freut euch schonmal drauf. Once again why?


The rent is too damn high!

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Posted on 17-10-2010
Filed Under (Diverses, Kurioses) by Urius

…was hier rumgeraschelt wird. Anscheinend ist im Internet einfach doch nicht genug los oder wird sind aus den angebotenen Aktivitäten schon wieder rausgewachsen. Schließlich schreiben hier ja vornehmlich die alten Sä…Hasen, die ja bekanntermaßen die größten Tiere Europas sind.

Aber nun zu einer komplett wahren Vermutung: Der Bernd hat Mainz 05 auf dem Gewissen! Seitdem die olle Hippe dort wohnt, haben die kein Spiel mehr gewonnen und das ist definitiv Fakt.  Beachtlich, wie die Resignation einer einzelnen Person auf einen gesamten Verein übergehen kann. Aber man hat das ja mit positiven Gefühlen schon in viel größerem Umfang erleben können. Mit etwas Wagemut könnte man also sagen, dass unser ureigenster Bern der Anti-Helmut-Rahn der Mainzer ist. Gar nicht mal, weil er kein Tor geschossen hat, was zwar auch stimmt, für mich aber nicht so wichtig ist. Im Gegenzug könnte man jetzt aber auch vermuten, dass die Eintracht von nun an einen kometenhaften Aufstieg erleben wird und siehe da, 3:0 gegen den FCK. QED! schreien sie von den Dächern und sie tanzen frohlockend durch die Gassen ihrer Heimatstadt, dem Herzen von Europa, Frankfurt am Main. Beweisführung war schon immer eine meiner Stärken und dazu auch noch eine, die es mir erlaubt, schon jetzt den Ermittlungsverlauf des heutigen Tatorts aus dem Teletext von RTL 2 herauszulesen. Eine Fähigkeit, die viele Neider mit sich bringt, doch in meinem Versteck hoch über den Wipfeln der Bäume vermag es niemand, mir diese Gabe zu entreißen. Selbst nicht der resignationswütige Bernd. Ich finde übrigens, dass Bernd Mörser ein sehr guter Superbösewicht wäre, der es schafft, andere Menschen in die Resignation zu zwingen. Benny, du solltest dich hierüber nicht ärgern, sondern dir vielmehr ein dunkelgrünes Cape basteln und eine lachhafte Maske. Mit dieser Verkleidung wirst du umgehen als dein eigenes Alter Ego und Angst und Resignation verbreiten. Guten Tag!


Kommt ‘ne Ente in ‘ne Bar und äh keine Ahnung…

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Posted on 20-04-2010
Filed Under (Diverses, Kurioses) by Urius

…oder wie der Fachmann sagt: “Scheiß Aschewolke!” Schon ein komisches Teil diese Wolke, zuerst hab ich gar nix mitbekommen, dann wusste ich’s, habs aber nirgendwo gesehen und mittlerweile führe ich quasi alles auf die Aschewolke zurück. Schlechte Sicht – Aschewolke. Mir ist kalt – Aschewolke. Hustenreiz – Aschewolke. Ein Sündenbock der vorbildlichsten Sorte. Und wie man weiß, schweißt ein Sündenbock zusammen. Von daher glaube ich, dass die Aschewolke langfristig gesehen allen gut tun könnte. Völkervereinigung im Zeichen des Aschewolkenhasses! So könnten endlich alle ihre Gemeinsamkeiten erkennen und sich auf ewig gut vertragen – gut, höchstens die Isländer sind evtl. raus, weil die mit dem Ding ja quasi unter einer Decke stecken, wobei das ja auch wieder nicht ganz stimmt, da die Aschewolke an sich ja schon die Decke ist. Daher die Frage: Kann man mit einer Decke unter einer Decke stecken? Wenn ja, wäre das in diesem Fall ja wohl die Atmosphäre und unter der stecken wir ja alle (ozonbelastete Gegenden jetzt partiell ausgenommen). Schlussendlich hätte also doch wieder jeder einen Grund, den anderen als suspektes Element zu begreifen. Vielleicht sollte man das mit der Aschewolke also doch lieber lassen, aber im Prinzip war es mal kein schlechter Ansatz…


Rackedi Schwanz in die Höh’ und nimmer gesahn.

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Posted on 03-12-2009
Filed Under (Diverses, Kurioses) by Urius

…als die Scheine auf dem Dach, oder so. Mir ist nämlich heute mal wieder ein Alltagsdetail aufgefallen, über das ich mich vor kurzem schon auslassen wollte und da dachte ich mir, es wäre eine gute Möglichkeit den Blog wieder anzuschieben. Es gab sowieso erst kürzlich wieder Beschwerden über meine Inaktivität. Damit ist es jetzt mal wieder vorbei. Aber zurück zum Thema. Ich habe bemerkt, dass speziell jüngere Verkäufer/Kassenbedienstete (z.B. im Rewe oder der Tankstelle) eine besondere Form der Rückgeldherausgabe praktizieren. Schon zum wiederholten Male bekam ich zuerst den Schein in meine geöffnete Hand gelegt, auf dem danach das Kleingeld aufgetürmt wurde. Da ich in der anderen Hand für gewöhnlich meinen GeldbOItel halte, fällt es mir in diesen Situationen immer recht schwer, mit meiner einen Hand, die dazu noch durch den Schein quasi gestunned ist und keine rechte Map-Control über das Kleingeld zu erlangen vermag, einen vernünftigen Einsortiervorgang einzuleiten. Ich persönlich fände es deutlich angenehmer, zuerst das Kleingeld zu bekommen und dann den/die Schein/e zwischen Daumen und Zeigefinger zu nehmen, um diese zuerst einzuordnen, während ich die Münzen im Rest der Hand safe habe.

Bin ich mit dieser Sichtweise etwa ein Exot oder hat sich bislang noch keiner getraut, das anzusprechen? Oder kommt das eventuell sogar gar nicht so oft vor? Meiner Vermutung zufolge wird das mittlerweile bei der Ausbildung so gelehrt, wäre natürlich schön, wenn das jemand widerlegen/bestätigen könnte. Bin mal gespannt, ob jemand was zu diesem äußerst wichtigen Thema beitragen kann…


I think I could make better use of my time on land

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…oder wie der Atze heut so schön sagte:”Ich kraul jetzt mal.” Darauf ich:”Mich?” Und der Lacher auf tivem Niveau war perfekt. Und da habe ich mich durchaus nicht verschrieben, denn hinter diesem “[sic]” verbirgt sich die Essenz der Uratzischen Kommunikation (früher auch unter dem Namen “Urius und Atze erzählen sich was” bekannt), welche da lautet: primitiv und effektiv.

Aber mal abgesehen davon ist die Hauptaussage des obigen Absatzes eigentlich die, dass Atze und ich heute um 8 Uhr morgens im Schwimmbad waren! Starke Leistung von uns, zumal wir uns mit etlichen Rentnern, darunter auch der Prediger, der während dem Schwimmen beschwörend mit seinen Händen umherfuchtelte, rumschlagen mussten. Unser Plan, regelmäßig Planschen zu gehen, wirkt mittlerweile also wieder deutlich weniger amorph.

Dabei ist das Schwimmen nicht nur gut für den geschundenen Körper und in Atzes Fall sogar Teil einer ärtzlichen Anordnung, sondern auch eine prima Gelegenheit, lustige Menschen zu beobachten und was noch wichtiger ist, ihnen bescheuerte Namen zu geben. Am Beispiel des Predigers habe ich das ja schon ansatzweise illustriert, doch das war natürlich noch nicht alles. Neben diesem “Gesellen aus der Nasszelln” wurden innerhalb kürzester Zeit noch weitere Personen mit schönen Kosenamen belegt, darunter “Der Wal”, “Die Boje” sowie “Die alten 3” und “Die jungen 3”. Die 3er-Gruppen waren übrigens nur kopfinterne Arbeitstitel, mit denen ich hantiert habe, ohne es dem Atze zu verraten, aber er wüsste, wer gemeint ist…

Achja, der realistische Termin wäre ja heute gewesen. Da hab ich mich wohl etwas verkalkuliert, aber egal die Schwimmgeschichte war doch auch schön.


“Ich benutz’ hier so ‘nen Beutel.”…”Ich auch.“…..”Also nicht meinen!”

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Posted on 21-09-2009

…muss sich da ein Bahnangestellter heute morgen gedacht haben, denn die Zugverbindung, mit der ich heute unterwegs war, konnte wirklich gar nix. Dass man auf den Gleisen vor Rödelheim schon mal die eine oder andere Minute sinnfrei herumsteht, das kennt man als routinierter S5-Fahrer schon zu Genüge. Nachdem die Wartezeit aber schon im zweistelligen Minutenbereich rangierte (Vorsicht Bahnjargon!) wurde ich langsam hellhörig (zumal ich gleichzeitig auch meinen iPod ausschaltete).  Aufgrund eines Weichenschadens kam der Zug nicht vorwärts und was wäre da naheliegender als rückwärts zu fahren? Hört sich nicht besonders praktikabel an, wurde aber dennoch knallhart umgesetzt und so fuhr ich also wieder zurück nach Oberursel, von wo aus ich dann mit U-Bahn erneut in Richtung Ffm starten konnte. Dank dieser Aktion brauchte ich tatsächlich 2 Stunden und 8 Minuten, um zur Arbeit zu kommen. Ein Traum!

Angesichts der Tatsache, dass ich schon wieder ein Wortspiel oder “pun”, wie der Angelsachse sagt, in meine Titelzeile eingebaut habe, glaube ich nun zu wissen, warum ich so gerne “punk rock” höre. Dazu folgendes aus dem Archiv von Mitch Clem:

CHURCH AND DESTROY:

Achja, ein realistischer Termin für die Fortsetzung des Kerbeberichts ist Mittwoch. Gute Nacht!


Da haben die Prohibitionsagenten ihre Finger im Spiel.

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