Posted on 27-03-2012
Filed Under (Games, Musik) by Urius

Deichkind sind ja wieder dick im Geschäft und keiner kann sich entziehen. So zumindest kommt es mir immer wieder vor, wenn bei uns in der Kabine vor, nach oder während dem Spiel “Herz aus Hack”, “Bück dich hoch” oder “Roll das Fass rein” zum Besten gegeben werden (verdammt laut). Auch bei unserer Meisterschaftsfeier am vergangenen Samstag waren jene Titel zumindest teilweise wieder mit dabei.

Ich jedenfalls kann den Hype nicht nachvollziehen und wende mich daher einem anderen Herz als dem aus Hack zu, dem Herz aus Holz oder auch Wooden Heart genannt. Jenes ist nämlich heute bei mir in der Post erschienen, die Digitalversion habe ich allerdings schon ein paar Tage auf dem Rechner. Da ich jetzt tatsächlich dazu übergegangen bin, meine Platten bei Eingang zu fotografieren, kann ich auch direkt ein Bild des Vinyls anbieten. Achja, von wem ist es überhaupt das hölzerne Herz? Listener heißt die Formation, der dieses Album zuzuschreiben ist, und die nach eigenen Angaben “Talk Music” fabrizieren. Auf jeden Fall mal was anderes.

Übrigens überlege ich, mal wieder das Erscheinungsbild der Uriusarmy zu überarbeiten. Mal schaun, ob ich das demnächst in Angriff nehmen kann. So, jetzt geht noch eine finale Runde League of Legends mit den ganzen Verrückten – ich werde mich mal wieder an Veigar, dem Tiny Master of Evil versuchen. Ein kleiner Knecht, der im Idealfall ganz viel Schaden macht und nichts aushält. Hoffentlich klappt’s…


Am I cursed or just secretly iron man?

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Posted on 10-01-2011
Filed Under (Aktionen, Games) by Urius

Am Wochenende war mal wieder eine Runde Axis & Allies angesagt. Nachdem wir in letzter Zeit hauptsächlich Twilight Imperium und in allerletzter Zeit vor allem Descent gespielt hatten, kam am Samstag die magische Anzahl von fünf Personen auf dem Sussenboden zusammen. Bei fünf Leuten gibt es natürlich zunächst einige Sachen zu beachten. Darunter wären: 1.) Skat ist raus, kann aber eh kaum einer von uns und daher 2.) Eine Menschenpyramide ist ebenfalls raus. Warum? 3-2-0 ist ein Plateau und 4-1-0 nimmt niemand wirklich ernst, außer es wird verdammt gut umgesetzt, was bei (meistens) zwei untätigen Leuten nicht einfach ist. 3.) Vier gewinnt, Viererpasch, kein Bier vor vier und Vier of the Dark sind ebenfalls raus. Des weiteren gilt wie immer in solch personenreichen Konstellationen 4.) No crossing swords.

Allerdings ist die Fünf auch die magische Zahl für Axis & Allies, da man einen Engländer, einen Amerikaner, einen Russen, einen Deutschen und einen Japaner benötigt. In der größten Not tun es zwar auch fünf normale Typen, die Atmosphäre leidet in diesem Fall jedoch ungemein. Ich musste zu meiner extremen Begeisterung für alle den Briten geben und zusammen mit j-suss, meinem fiesen Redneck-Kumpanen und Fabi-(I)Wahn den schnauzbärtigen Rob und seinen fast schon hysterischen, ja panischen Verbündeten aufs Korn nehmen.

Als erstes befahl ich meinem Volk, eine Fabrik in Indien zu bauen. Quasi das Proxy Gateway des Axis & Allies- Universums. Man setzt dem Japaner eine Menge Geld in Form eines Industriekomplexes vor die Nase und muss hoffen, dass dieser einem nicht die Tour vermiest. Wenn es aber klappt hat man die kurzen Nachschubwege in Richtung Pazifik und Russland. Der Fachmann sagt auch “Zwo, Eins, Risiko!” und hofft, dass es gut geht. Wenigstens ging die Fabrik nicht flöten und ich konnte, während der deutsche Panzersturm gen Moskau rollte und Japan sowie Amerika den Pazifik mit Metall verkleideten, immer mal wieder ein paar Einheiten an Väterchen Russland abtreten (Lend-Lease Act sei Dank). Im Endeffekt brachte uns dann das stetige “Geld-im-Russen-Versenken” auch den Sieg, da Rob immer wieder mit unzähligen Maulwurfspanzern (die ihren Namen im Übrigen deshalb tragen, weil sie nur auf Maulwürfe schießen können, da ein überirdisches Kanonenrohr fehlt) gegen unseren alliierten Beton fuhr. Als dann auch noch der Japaner, der zuvor schon seine Pazifikflotte verloren hatte, kurz vor Moskau Steine im Schuh hatte, war der Markt verlaufen und wir die siegende Partei.

Die Erkenntnis, dass man durch das Singen sinnfreier Lieder die Würfelergebnisse positiv beeinflussen kann, brachte den gewünschten Erfolg und auch der “So viele Augen”-Slogan, der den Gegner erwiesenermaßen zum schlechten Würfeln bewegen kann, tat sein Übriges um den Deal zu sealen. Mit anderem Würfelglück bzw. anderen Würfelsongs hätte aber auch mal wieder alles ganz anders ausgehen können…


You gotta know your limits with a boombox

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Posted on 22-10-2010
Filed Under (Games) by Urius

Im Zuge meiner Recherchen zum Thema “Altes RPG-ähnliches Spiel, in dem man einen Dungeon hinuntersteigt und dabei auf englischer Sprache zu lesen bekommt, was man für Gegenstände findet, welches so ungefähr um 1990 erschienen sein müsste” bin ich gestern auch auf die Idee gekommen, etwas zu tun, was ich schon lange nicht mehr getan habe. Aber ich fange die Sache einfach mal etwas früher an…

…1995 bekam ich meinen ersten eigenen PC. Zuvor war das Spielen von Computer/Videospielen nur auf drei Arten möglich: 1. Auf meinem Gameboy, den ich schon etwas länger hatte. Diese Möglichkeit war zugleich auch die beste und am häufigsten genutzte Möglichkeit etwas zu spielen. Eine eigene Konsole bzw. ein Gerät, das über das Handheldformat hinausging, besaß ich nicht und gehöre daher nicht zu den coolen Säuen, die damals immer schön mit ihrem NES, Amiga oder Atari anzugeben pflegten. Wobei das ja auch falsch ist, denn das Angeben mit diesen Geräten begann eigentlich erst, als diese Apparate schön lange zum alten Eisen gehörten. Aber abgesehen davon und von der Tatsache, dass auch die coolen Leute damals kaum verstanden, um was es in den Spielen ging, sofern sie stilecht auf englisch waren, stellte “bei jemand anderem spielen” die 2. Möglichkeit dar. Doch auch die dritte Option in Form von Spielen, die zwar nicht Apps hießen, aber dennoch auf einem Apple-Produkt zum Laufen gebracht werden konnten, war das Spielen am schönen Macintosh, von dem es bei uns zu Hause direkt mehrere gab. Rechner und Bildschirm in Personalunion, also quasi der Laptop von damals in unbequem. Doch auch hier wurde gespielt, was nicht niet-und nagelfest war, zumeist Scruffy, der fliegende Hund oder das unglaublich tighte Shadow Keep, dessen Handlung sowie jeglicher Spielerfolg mir aufgrund der englischsprachigen Ausgabe vorenthalten blieb. Doch dann kam der bereits erwähnte PC, der, so glaube ich mich zu erinnern, ein 4/86er war und ca. über düsenjetartige 90 Mhz verfügte. Also auch so eine Art Alienware von damals. Zunächst hatte ich aber keine wirklich guten Spiele. Man kannte sich ja nicht aus und überhaupt hatte man weder Plan noch Ahnung. Relativ früh bekam ich Fifa 94 und erkannte recht schnell, dass Sportspiele mir auf Dauer zu langweilig waren. Doch 1996 kam mein erstes selbst gekauftes PC-Spiel auf die Festplatte, das meine Gamerkarriere knallhart vorprägen sollte. Siedler 2 hieß das gute Stück und war zu meinem Glück ein deutsches Spiel, was bedeutete, dass man es tatsächlich verstehen konnte und dementsprechend die Erfolgsaussichten geradezu ins Unermessliche stiegen. Also saßen der Pistoletti und ich tagelang bei uns zu Hause im Arbeitszimmer und droschen auf die bemitleidenswerte Hardware ein und wenn ich das sage, dann meine ich mich. Denn ich war quasi die ausführende Gewalt, während dem Pistolen-Ede, der damals übrigens noch nicht so hieß, eher eine beratende Funktion zukam. Schnell hatten wir raus, wo der Hase sein Pils zapft und so wurde eher über das Wann und weniger über das Wie oder gar das Ob der Gegnervernichtung diskutiert.

Nach all den Jahren und einer extrem erfolgreichen Siedler 2-Laufbahn kam mir die CD gestern mal wieder vor die Flinte und kurzerhand entschloss ich, das Ding in den Speicher zu prügeln. DosBox sei Dank konnte ich den ollen Schinken auch auf meinem müde lächelnden Power-PC from outta space (with R2D2 swinging the mace) installieren und ruckelfrei spielen. Ich war sofort wieder massiv infiziert und hantierte zwischen Münzprägerei und Eselzucht umher als hätte die Uhr 3 Punkt 11 geschlagen. Leider war das dann irgendwann tatsächlich Fakt (up), denn als ich den Vikinger und die beiden Römer in die Knie gezwungen hatte, war es 4 Uhr morgens und ich natürlich viel zu spät im Bett. Aber für ein so erfrischendes Spielerlebnis war es das allemal wert, weshalb ich erneut allen dazu raten möchte, vermehrt Holzspielzeug zu kaufen und herzustellen.


Lest es 2x, verdammt!

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Posted on 13-10-2010
Filed Under (Diverses, Games) by Urius

Unglaublich mit welcher Beharrlichkeit gewisse Leute rascheln können. Ganz zu Unrecht war es aber nicht und, wie man sieht, auch nicht ohne Folgen, wenngleich man durchaus auch von Spätfolgen reden könnte. Ich muss halt eigentlich ganz dringend mal einen funktionierenden Rechner an meinem Zweit/Erstwohnsitz installieren. Das Abhandensein eines solchen sichert mich zwar gegen eine fortschreitende Starcraft-Abhängigkeit, die damit einhergehenden Nachteile sind aber weitreichend. Zumindest denke ich über eine Lösung nach, eine der Vorstufen zu tatsächlichen Handlungen.

Aber auch die fiese Arbeit und die hinterhältige Magisterarbeit nehmen mich auf unangenehme Art in die Mangel, so dass die wenige Zeit, die ich zu Hause an meinem Rechner verbringe, meist tatsächlich für Starcraft draufgeht, zumal ich vor allem in Thorti und dem Hasen zwei Spielpartner gefunden habe, die sich nur schwer abwimmeln lassen, wenn es ums Gaming geht. Aber ein strikter Zeitplan sorgt dafür, dass die Lage nicht außer Kontrolle gerät. Darüber hinaus nimmt auch die passive Beschäftigung mit Starcraft 2 zu, da es mit der GSL mittlerweile eine ernstzunehmende und interessante Institution gibt, an der jetzt auch alte Größen wie Boxer und NaDa Anteil nehmen. Stundenlang auf Youtube Replays schauen, ist also demnächst wieder eine Option.

Langsam muss ich aber wieder zum Ende kommen, schließlich soll man ja auch nach einer längeren Hungerphase nicht direkt 5 Pfund Mett in sich reinschaufeln. Aber noch zwei Durchsagen in gemeinsamer Sache: Die erste betrifft alle (potentiellen) Teilnehmer an den kommenden Unternehmungen der (To)Uriusarmy und lautet “Nur noch ein Monat und 6 Tage!” Die zweite richtet sich an den Raschler im Speziellen und lautet “Ich werde ab jetzt eine halbe Stunde pro Unitag in das Dreibein-Projekt investieren und mal schauen, ob ich im arbeitsunterstützenden Umfeld der Uni-Bibliothek etwas zu Stande bringe.”

Damit sich niemand ausgegrenzt fühlt, jetzt noch eine Information für wirklich jeden: Wusstest du, dass das größte Tier Amerikas nicht der Grizzly, sondern der Mohrenkaiman ist?


Either you’re too mean, or you’re too nice

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Posted on 26-08-2010
Filed Under (Diverses, Games) by Urius

Nachdem ich heute schon vergeblich versucht habe, die Bios-Batterie meines nicht mehr funktionierenden Laptops zu entfernen, um sie später durch eine neue zu ersetzen, befinde ich mich jetzt gerade im Pausenmodus des heutigen, groß angekündigten SC2 Trainingscamps. Am letzten Wochenende hatten Thorti, Pistoletti, der Hase und ich beschlossen, uns am heutigen Donnerstag auf eine runde Gaming zu treffen. Und obwohl das “Treffen” mittlerweile ja nichts mehr damit zu tun hat, dass man seine gesamte Habe im Schweiße seines Angesichts in irgendwelche schlecht aufgeräumten, muffigen Jugendzimmer transportiert, nur um dort mit einigen Freaks auf engstem Raum ein Netzwerk zu konfigurieren, klappt es nicht so wirklich. Von vier Leuten sind gerade mal 50 Prozent am Start und die machen jetzt auch noch Pause. Effektive Spielzeit bis jetzt: Ca. eine Stunde. Da hatte man früher noch mehr Ausdauer…

Aber das bezieht sich ja auf alle Lebensbereiche. Am letzten Wochenende hat mich das Äpplerturnier ja schon in meine Schranken verwiesen. Der Tenor der Körpers lautete: “4 Monate keinen Sport machen und dann in der Knüppelsonne rumrennen wie ein wildes Gnu? Mach ich nich mit!” Dementsprechend gut ging’s mir auch danach. Quasi ‘ne komplette Blitzlähmung war die Folge. Ein ähnlichesn Phänomen trat beim j-suss-Besuch vor zwei (oder drei) Wochen auf. Zwei Tage gewesen und mal direkt zum Arzt gemusst. Naja, wenigstens überlebt. Das muss man ja schon fast als Erfolg verbuchen. Aber mit dieser Vorgeschichte hoffe ich, dass der Fan&Friends-Day nicht mehr ganz so krass reinhaut. Eine gewisse Kondition sollte ja jetzt wieder da sein. Hoffentlich…


Ich hab’s gecheckt, ich bounce jetzt tight ab, N1, hade lan.

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Posted on 25-08-2010
Filed Under (Aktionen, Games, Handball) by Urius

…hatte ich jetzt mal gar nicht, denn noch vor ein paar Minuten hab ich mit ihm Starcraft2 gespielt. Allerdings eine der schlechtesten Sessions, die wir seit dem Release hatten. Frei nach dem Motto “zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu” haben wir eben bestimmt 4 Spiele in Folge verloren. Wenn man das “Pech” durch Nervenschwäche und das “Glück” durch Skill ersetzt, wird der Satz übrigens direkt um einiges richtiger. Naja, aus Mangel an Erfolg eingestellt. Zumindest für heute (Nacht).

Eigentlich wollte ich aber noch kurz auf den Fan&Friends-Day eingehen, der ja am kommenden Samstag stattfindet. Im Prinzip ist es fast überflüssig, da alle Spieler und einige andere Personen schon eine Infomail bekommen haben, aber man kann ja nie wissen, wozu es gut ist. Beginn ist also um 10 Uhr. Wer unser erstes Spiel sehen will, muss dann auch wirklich da sein, wir machen nämlich das Eröffnungsspiel. Wie bereits in der Infomail verweise ich auch hier nochmal darauf, dass wir dieses Jahr die Möglichkeit haben, zum ersten Mal das Taunus-Double zu gewinnen, da wir ja am letzten Samstag bereits den Bembel-Cup der Eschbacher Fussis gewonnen habe. Ein gutes Vorzeichen also.


Es ist immer fast exe, egal wie schnell.

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Posted on 19-03-2010
Filed Under (Diverses, Games) by Urius

Jawollsen, der Atze hat heute Geburtstag und da gratuliere ich natürlich ganz besonders gerne. Hab ich heute zwar schon drei Mal getan, aber durch diesen Eintrag habe ich schon fast alle gängigen Kommunikationsformen genutzt, die es mir erlauben, den Atze zu erreichen. Zur Feier des Tages war ich vorhin auch vor Ort im Atzenhauptquartier, habe mein Geschenk übergeben und mir eine Maus geliehen.

Mit dieser Maus habe ich eben – nach langer Pause – mal wieder die Starcraft II Beta gespielt, für die ich am Tag vor meinem Geburtstag freigeschaltet wurde. Heute hatte ich mein Premierenspiel als Terraner, denn von dem, was ich aus den Youtube-Commentaries gesehen hatte, erschienen mir die Humanoiden irgendwie am zutraulichsten. Obwohl ich in SC und BroodWar stets als bekennender Zerg-Spieler aufgetreten bin und zugetreten habe, kann ich mich für die Zerg in Starcraft II (noch) nicht so richtig erwärmen. Allerdings gehen große Teile meiner Nicht-Begeisterung für die Zerg im besonderen und das Spiel an sich im allgemeinen wohl darauf zurück, dass a) mein Laptop Schwierigkeiten hat, den Placken Software zu stemmen und b) mein Fantum in Sachen BroodWar einfach zu krass angewachsen ist. Naja, die Terraner wären als Einstieg vielleicht doch die bessere Wahl gewesen, denn irgendwie sind die neuen Features bei ihnen besser/leichter zu finden und anzuwenden. Mal sehen, wie sich das bei weiterem Testspielen entwickelt. Für heute reichts aber erstmal.


Ich hätte, könnte, würde, aber Stumpf ist Trumpf!

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Posted on 03-01-2010
Filed Under (Aktionen, Diverses, Games) by Urius

Drei Tage nach Silvester fängt für mich ja bekanntlich das Jahr erst wirklich an, denn an diesem Tag hat die Uriusarmy Geburtstag und tatsächlich wird sie heute schon erstaunliche 7 Jahre alt! Wow, dazu gratuliere ich mir doch gerne mal selbst und wünsche gleichzeitig allen da draußen ein frohes neues Jahr und ein angenehmes Jahrzehnt.

Den offiziellen Jahreswechsel haben wir ja bei uns in der WG mit einer kleinen Feier begangen, zu der sich die Gäste als Musiker verkleiden sollten, was zu meiner Freude auch fast durchgängig eingehalten und in den meisten Fällen wirklich stark umgesetzt wurde. Vielen Dank an alle Gäste, speziell die, die irgendwas beigesteuert haben und/oder viel Zeit und Mühe in ihre Verkostümierung investiert haben. Daumen hoch! Ich denke, wir haben gezeigt, dass man tatsächlich auch mal ein von langer Hand geplantes Silvester cool durchziehen kann.

So richtig abgefunden mit dem neuen Jahr habe ich mich allerdings trotzdem noch nicht. Vielleicht liegt es am neuen Jahrzehnt oder auch nur daran, dass ich am Neujahrstag so geplättet war, jedenfalls habe ich noch nich dieses typische “Jahr-is-rum-Gefühl”. Mal schaun, wann bzw. ob sich das noch einstellt. Ich bin mir halt noch nichmal sicher, ob es dieses Gefühl wirklich gibt und ob es in den Jahren zuvor am Start war.

Eines ist aber sicher: In Sachen Gaming hat das Jahr für mich so gut angefangen wie kein anderes. Gestern war nämlich mal wieder eine Twilight Imperium Runde bei j-suss angesetzt, zu der entgegen erster Vermutung letztlich “nur” fünf Leute erschienen. Mit j-suss, Brudi, Fabi-Wahn, Jopu und mir hatten wir auch ein recht klassisches Line-Up auf dem Dachboden und mein erstes Ziel war es natürlich, nicht neben Brudi zu sitzen. Das konnte ich ziemlich erfolgreich umsetzen, alles was darauf folgte, klappte aber erstmal nicht so gut. Da ich mit den Universities of Jol-Nar ins Rennen ging, hatte ich zu Beginn vor allem mit meinem -1 auf alle Combat Rolls zu kämpfen, weshalb (unter anderem) die Invasion meiner angrenzenden Planeten, die ohnehin schon rar gesät waren, schleppend voranging. Entsprechend meiner Prognose hielten sich z.B. Jopus Truppen, die ich auf einem meiner Nachbarplaneten platzieren musste, ca. 15 Jahre. Als eben jener Jopu (Naalu) sich dann daran machte, mein rudimentäres Reich mit Hilfe eines Wurmlochs noch weiter zu verkleinern, sah es ganz düster aus in der Patchworkfamilie Jol-Nar-Schnarrenberger. Erst als der Jopunesenklaus von j-suss fachgerecht mit diversen Spielarten der Pein bedacht wurde, konnte ich mich wieder freier bewegen. Irgendwie schaffte ich es dann tatsächlich innerhalb kurzer Zeit einen Arsch voll Siegpunkte anzuhäufen, um in der letzten Runde noch den ersten Platz zu erobern. Unglaublich: Mein erster Sieg bei TI3 und das trotz dem schlechtesten Start ever (Selbst zu Mechwars/DrakonisKombinat-Zeiten waren meine Starts besser). Wenn das mal kein gutes Omen für die neue Dekade ist, dann werte ich es trotzdem als ein solches. Also freut euch mit mir und machts vor allem gut!


But there’s still time to start again.

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Posted on 22-12-2009
Filed Under (Aktionen, Games, Musik, Recently Bought) by Urius

Leider. Aber trotzdem hab ich mich sehr darüber gefreut, dass Klazart ein Match der Round of 8 der aktuellen OSL kommentiert hat. Und da es sich um ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk handelt, haben wir es hier natürlich nicht mit irgendeinem beliebigen Game zu tun, sondern direkt mit einem Spitzenspiel. Jeadong vs Flash ist definitiv das beste Matchup, das die OSL zu diesem Zeitpunkt zu bieten hat. Die erste Runde konnte zwar noch nicht wirklich überzeugen, vor allem was den Ausgang betrifft, aber die Match 2 und 3 kommen ja schon am ersten Weihnachtsfeiertag.

Aber jetzt nochmal schnell zum vergangenen Wochenende, an dem ich in einer Blitzaktion (zum Glück ohne Blitzeis) nach Trier gefahren bin, um mir dort Ruiner anzuschauen. Die Sache war zwar schon ewig geplant und daher doch nicht so ganz blitzartig, dafür bin ich aber wirklich in Rekordzeit nach Trier und wieder zurück gefahren und hatte vor dem Konzert auch nur einen unglaublich kurzen Aufenthalt bei Nebel/dem Derwisch. Das Konzert an sich war zwar ziemlich überschaubar, was die Besucherzahl betrifft, gut war’s aber trotzdem. Ruiner kamen ziemlich tight rüber, machten keine großen Faxen und verhielten sich allgemein so, wie man/ich es von ihnen erwartet hatte. Keine Überraschungen, dafür aber solider Hardcore – neues Album wurde selbstverfreilich gekauft. Das Vorprogramm bestritten übrigens Tom Mess an der Akustikgitarre und Finding Faith, die ich als Support für Ruiner ziemlich passend und auch gar nicht schlecht fand.

Einziger Minuspunkt: Es war ultrakalt!


I want my life back!

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Posted on 17-10-2009
Filed Under (Aktionen, Games) by Urius

Gut, ich gebe zu, dass der Titel etwas irreführend ist, weil North Dakota ja im Norden liegt und Steinbach von hier aus gesehen südlich anzusiedeln ist. Daher müsste es vielleicht eher DotA ist North Dakota heißen, denn sowohl in North Dakota als auch in DotA kenne ich mich kaum aus und muss mich sehr anstrengen, wenn ich verstehen will, was mir die Leute zu sagen versuchen. Das wiederum stimmt jetzt aber auch nich so ganz, weil ich mal vermute, dass ich in North Dakota noch mehr verstehen würde als in DotA (in DotA is jetzt auch ein bisschen blöd gesagt, weil es ja ein Spiel ist und man daher eher sagen würde: “ich verstehe nichts von DotA” oder ähnliches, aber ihr seht, dass ich das hier so machen muss, um den Vergleich mit North Dakota mit Biegen und Brechen aufrechtzuerhalten). Jedenfalls war ich mit dem Spiel an sich schon erstmal überfordert und dann kamen noch Einwürfe von der Seite hinzu, die dann so klangen: “top miss, mid care”, “bot care”, “die gangen auf der oberen lane”, “urius kauf mal wards und gib dir bäumchen”. Und was passiert, wenn man nichts rafft und im Endeffekt gar keinen Plan hat, was man eigentlich macht und wer überhaupt mit einem verbündet ist? Richtig, man verkackt es übelst! Dementsprechend war ich in den ersten zwei Spielen echt noch below useless und wurde meistens von anderen gesteuert…

Ab dem dritten Spiel kam ich aber langsam dahinter, was ich zu tun hatte und versuchte mich zunächst mit einem Charakter, der sich “Crystal Maiden” nennt. Alle wollten zwar, dass ich in erster Linie die Manaaura steigere, aber ich persönlich fand halt das Einfrieren viel geiler und baute das dementsprechend dick aus. Zwar konnte ich trotzdem nich wirklich viel Schaden anrichten, aber ich ging zumindets manchmal Leuten auf den Sack, indem ich sie pausenlos einfror. Gebracht hat’s trotzdem nix, am Ende verlor ich quasi immer gegen einen Pandabär…

Nach diesem frostigen Vieh schnappte ich mir dann wieder meinen Einstiegshelden, den Gemüseman bzw. den dicken Wurzelpeter, der in Wirklichkeit “Treant Protector” heißt. Mit dem konnte ich dann tatsächlich mal semi-erfolgreich spielen. Die meiste Zeit gab ich meinen Teamkollegen eine Pflanzenrüstung, die sogenannte Gemüsekrone und in zwei Fällen konnte ich sogar einen geplanten Kill durchführen, indem ich Gegner mit meinem fiesen Finisher, der Wurzelbehandlung, attackierte.

Im Endeffekt war’s aber trotz absoluter Ahnungslosigkeit sehr lustig, nicht zuletzt, weil Juro wieder mal alles professionell geleitet hat. Außerdem gewinnt die Session den erstmalig verliehenen Preis für die leiseste LAN Deutschlands (der Welt).


Spiel du mal mit ‘nem Supporter, wenn der nich supported und du den steuern musst!

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