Posted on 13-01-2014
Filed Under (Musik, Recently Bought, Recently Listened To) by Urius

Wenn man spät dran ist, sollte man nicht dämlich hinterherwatscheln, sondern lieber clever abkürzen. Das trifft auch beim musikalischen Jahresrückblick zu. Da habe ich ohnehin total den Überblick verloren, weshalb es ehrlich gesagt auch deutlich bequemer ist, einfach nach vorne zu blicken. Schließlich stehen bereits wieder die ersten potenziellen Hochkaräter in den Startlöchern. Zwei dieser vielversprechenden Werke habe ich bereits bestellt, genau gesagt handelt es sich dabei um die neuen Alben von Against Me! (Transgender Dysphoria Blues) und I Am The Avalanche (Wolverines). Ersteres lässt sich bereits komplett streamen. Habe ich auch soeben zum ersten Mal getan, ein richtiges Urteil habe ich mir aber noch nicht gebildet. Fest steht allerdings – und das stand schon seit geraumer Zeit fest – “Black Me Out” ist ein absoluter Hit. Bis zum heutigen Tag hatte ich allein die Akustik-Version circa 430 Mal auf Youtube angeschaut (unbedingt auschecken!!) und war dementsprechend gespannt, wie der Song mit der gesamten Band wirken würde. Auch wenn mir die Akustik-Version immer noch irgendwie besser gefällt, das Ding wird live einschlagen wie Santa im Kamin – 100 Prozent! Dem Album als Ganzes werde ich noch ein paar Tage Zeit zum Wirken geben, dann wird es ein endgültiges Fazit geben.

Der zweite heiße Kandidat für dieses Frühjahr ist die neue Scheibe von I Am The Avalanche. Die Vorgänger-Platte, Avalanche United, war ja bekanntermaßen ein absoluter Burner und mit Songs wie “Holy Fuck”, “Brooklyn Dodgers” oder “You’ve Got Spiders” vollgepackt mit Hits. Dementsprechend hoch sind jetzt auch meine Erwartungen an “Wolverines”.
Bislang gibt es nur einen Song zu hören. Er heißt “The Shape I’m In” und geht schon einmal in die richtige Richtung. Ich glaube aber, dass da noch Luft nach oben drin ist. Das Album kommt aber auch erst Mitte März, insofern ist also wohl noch etwas Geduld angesagt. Geil ist aber in jedem Fall, dass die Herren bereits fürs Groezrock gelistet sind. Für die Tour Variante der Platte dürfte es da zwar schon zu spät sein, aber der Auftritt wir für mich ganz sicher ein Pflichttermin.


You had a heart of gold. I know because I fucking sold it.

(4) Comments    Read More   
Posted on 25-03-2013
Filed Under (Musik, Recently Bought, Recently Listened To) by Urius

The Bronx - IV

The Bronx – IV (ATO Records) LP – 2013

Letzten Freitag war es mal wieder soweit: Solid Mail Day! Der gute Green Hell Mailorder hatte trotz technischer Probleme in den letzten Tagen den Weg zu meiner Behausung gefunden und ein kleines Paket abgeworfen. Darin unter anderem auch das neueste Album von The Bronx. Wie in so vielen anderen Fällen auch kann man hier zu dem Schluss kommen, dass es beim vierten Album nicht mehr ganz so ungeschliffen zugeht – interessiert mich aber eigentlich nicht, so lange dabei so gute Songs rauskommen wie etwa “Ribcage” oder “Youth Wasted”. Fakt ist: IV ist ein grundgeiles Rockalbum, wie man es während einer Autofahrt mit offenem Fenster hört oder etwa bei Sprengarbeiten. Es geht ordentlich vorwärts, verleitet nicht zu übermäßigem Nachdenken und kommt auch bei jenen gut an, denen ein Gang höher schon zu brutal gewesen wäre. Insofern mal wieder eine Empfehlung für die ganze Familie inklusive Hund.

Mir persönlich gefällt natürlich auch schöne und zugleich schlichte Aufmachung: Weißes Tier auf rotem Grund ist ja ein klassisches Motiv. Passenderweise ist auch das Vinyl rot, so dass sich ein ansprechendes Gesamtbild ergibt. Abgerundet wird das Ganze noch durch die reliefartige Ausarbeitung des sogenannten “Tijers”. Dat verleiht der janzen Sache eine jewisse Haptik, falls du wuaisst was isch maine?! Zum Abschluss noch einen Funfact für eventuelle Verlustfälle: Bei meiner Version der Platte lagen gleich zwei Lyrics-Sheets (auch wenn ich jetzt grade nicht sicher bin, ob überhaupt Lyrics drauf stehen) bei – hier kann notfalls nachgeliefert werden…


Sometimes the best laid plans still end with blood on your hands

(2) Comments    Read More   
Posted on 22-06-2012
Filed Under (Aktionen, Musik, Recently Bought) by Urius

Also ich hatte ja mit einigem gerechnet, aber dass Fun. (mit Nate Ruess, ehemals The Format, die seinerzeit noch von Thorti zurecht als Musical-Band bezeichnet wurden) jetzt auf einmal im Radio laufen, war in meinem Plan nicht enthalten. Nachdem ich den Schock darüber und die Hoffnung, dass meine The Format-Platten jetzt wertvoller werden könnten, überwunden hatte, forschte ich nach – wie konnte es dazu kommen aka wat läuft?

Die Antwort hätte ich mir auch eigentlich selbst geben können, denn natürlich war “We are young” durch Glee zu Rum und Ähre gelangt. Wären Fun. also schon in den 70ern aktiv gewesen und hätten knallenge Hosen mit Leopardenmuster getragen, wären sie jetzt logischerweise auf einem Level mit Journey. So müssen sie jetzt noch etwas arbeiten, um einen ähnlichen Status zu erlangen, wobei – eigentlich ist es gar nicht mehr möglich, denn die Kontinuität in Sachen Alben-Cover haben sie jetzt schon verbeutelt und das war schließlich eine wahre Stärke der Perry-Bande.

Von Journey bis zu meinem letzten, fragmentarischen Eintrag ist es jetzt natürlich ein weiter Weg, eine große Reise, in etwa wie die von Deutschland nach Belgien. Ha, da ist die Überleitung zumindest im Ansatz erkennbar, also einfach gar nicht weiter drüber nachdenken und zugreifen: Ja, was gibt es zum zweiten Tag des Groezrock zu sagen? Ich schau erstmal beim Jochen und bin gleich wieder da….Achja richtig, wir (vor allem ich) sind etwas später aufgestanden, weil der Tag davor so anstrengend war. Gut, dadurch hab ich zwar Make Do And Mend verpasst, aber okay man muss auch mal Abstriche machen. Dafür gab’s dann Hot Water Music, die unter anderem – wie überraschend – Trusty Chords mit der Unterstützung von Dave Hause vortrugen, Spitze! Zu Dave Hause muss ja nicht mehr viel gesagt werden, ich zitiere an dieser Stelle einfach ganz dreist den Carlos:

Dave Hause made his appearance on the Fender Acoustic Stage. That man is the real superhero of punkrock right now, I shit you not. Brian Fallon who? Stage presence, songwriting and interaction with the audience; all top notch and seemingly an easy task for him. He played a mix of songs from his solo album Resolutions and from The Loved Ones discography and was supported by the Revival Tour lot Joe Ginsberg on bass, Jon Gaunt on the violin and most of all Chuck Ragan – “the hardest working man at the Groezrock”. And the crowd thanked them all with lots of love and pleas for several encores.

Das kann ich soweit auch alles unterschreiben, was allerdings etwas untergeht in all der Begeisterung, die uns der Autor hier entgegenwirft, ist, dass Dave Hause das vielleicht beste Album des vergangenen Jahres abgeliefert hat: Resolutions heißt das Teil und wenn ich mich dafür nicht durch mehrere tonnenschwere Kisten wühlen müsste, würde ich jetzt meine genial aussehende Erstpressung (strike!) dieses Tonträgers zu Tage fördern und hier ein Bild davon posten. Stattdessen möchte ich den von j-suss verwendeten Terminus aufgreifen und euch zwei superheroes of punkrock präsentieren:

Weiter im Text: Nach HWM kamen Alkaline Trio auf die Bühne und auch hier hat der Rochen recht, die Songauswahl ließ etwas zu wünschen übrig. Schade eigentlich, denn ich hatte mich schon auf der Hinfahrt auf “I’m dying tomorrow” und “Mercy Me” gefreut. Im Anschluss war es dann auch schon wieder Zeit für Dave Hause, dieses Mal mit eigenem Programm auf der Akustikbühne, aber dazu ist jetzt wirklich alles gesagt, ich häng’ mich da jetzt gar nicht mehr rein (muss ja auch etwas auf die Spielzeit achten und notfalls kann ich Infos auch zufaxen). Wenn ich mich recht entsinne, habe ich danach nur noch 7 Seconds und The Swellers auf dieser Mini-Bühne gesehen. Vor allem die Swellers wollte ich aber unbedingt mal begutachten. Ergebnis: für gut befunden (wusste ich aber vorher schon, insofern habe ich mich einfach nochmal selbst überrascht) und Platte gekauft.

Damit ist auch schon erste Hinweis für das Gewinnspiel raus. Ja! Ein Gewinnspiel lockt die träge Meute an die Tastatur. Was es zu gewinnen gibt? Ein von mir ausgewähltes Album, das dieses Jahr erschienen ist – eine Überraschung ist es also auch noch, was könnte man sich sonst noch wünschen? Okay, ich gebe zu: Etwas Eigennutz ist auch dabei, denn so kann ich mich der bei mir nicht benötigten CD-Beigaben mancher Vinyl-Titel entledigen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Also ganz klar win win! Jetzt noch die entscheidende Frage: Wie kann ich denn jetzt gewinnen? Wer als erstes alle (oder bis Sonntag 24 Uhr die meisten) Alben (und dazugehörige Interpreten), die ich mir auf dem Groezrock gekauft habe, anhand des folgenden Bildes erkennt und diese als Kommentar postet, gewinnt. Have fun!

 


We’re the ones with the dirty fingernails

(2) Comments    Read More   
Posted on 23-04-2012
Filed Under (Aktionen, Musik, Recently Bought) by Urius

Meine Güte, letzte Woche war ganz schön was los – vor allem in musikalischer Hinsicht. Den Anfang machte meine Idee, eine Gruppe im sogenannten Facebook zu gründen, in der alle anstehenden Konzerte eingetragen werden, um dann anschließend den Besuch derselben zu organisieren. Nach Gründung der Gruppe trug ich direkt das Konzert von Joey Cape & Dave Hause im Schlachthof Wiesbaden (vergangener Dienstag) und den Gig von Nothington in der Kreativfabrik Wiesbaden (vergangener Donnerstag) ein. Zu beiden Terminen ging ich dann auch tatsächlich mit dem one and only B to the ernd Mörser. Während sich der Mörser aufgrund der mangelnden Action bei Solo/Akustik-Auftritten nicht so recht mit Joey Cape und Dave Hause anfreunden konnte, war ich in erster Linie enttäuscht, dass die neue 7″ vom Loved Ones-Frontmann schon ausverkauft war. Für Aufregung war also in ausreichendem Ausmaß gesorgt.

Zwei Tag drauf ging es dann schon wieder nach Wiesbaden, um sich Nothington anzuschauen – für mich ein absoluter Pflichttermin. Im Anschluss an die Vorband, Tragic Vision, ging’s los und der Alkoholpegel schien sich bei einem Teil der Band schon ordentlich bemerkbar zu machen. Mörser versuchte nachzulegen, kam aber an das vorgegebene Niveau nicht heran. Neben alkoholgeschwängerter Glückseligkeit wurde aber dennoch solide Kost serviert. Zwar waren die mitgereisten Fans aus den USA teilweise etwas hypermotiviert und ließen das auch ordentlich raushängen, bis zu einem gewissen Grad war Begeisterung aber durchaus angebracht. Hits von allen drei Alben wurden präsentiert und der Hit-Skala entsprechend abgefeiert. Hier wurde mein Gassenhauer-Gehör einmal mehr bestätigt, denn der Song, den ich noch vor kurzem in Jochens Auto gegen den Vorwurf der Lahmarschigkeit (haltlose Übertreibung) verteidigen musste, wurde von der Band als Zugabe auserkoren und vom Publikum rasend aufgenommen. Natürlich spreche ich von “Don’t Have To Wait”. Als krönenden Abschluss hatte ich dann noch die Möglichkeit, die ersten beiden Alben der Band auf Vinyl zu erwerben, wobei ich mich besonders über die farbige Version des Debut-Albums “All In” freute.

Nur ein paar Tage zuvor hatte ich mich bereits an einem ausgezeichneten “Solid Mail Day” ergötzt, denn die erste Lieferung meiner No Sleep Records Subscription kam gleichzeitig mit der 7″-Collection von NoFX an. Spitzenmäßig! Das ganze sah dann so aus:

Ein paar Tage später kam dann auch noch das “Big Hardcore Mystery” in Form des Bridge9-Mystery-Packs, quasi eine Wundertüte des Labels, bei dem man 3 CDs festlegen konnte, der Rest aber zufällig zusammengestellt wurde. Ich fand das eine ganz lustige Möglichkeit, an Sachen zu kommen, die ich mir normalerweise nie kaufen würde und so war ich dann auch sehr gespannt, als das Paket bei mir auf der Treppe lag. Aufgrund der bekannten Probleme mit hochformatigen Bildern werde ich den Inhalt einfach nur hier verlinken.

Das Finale der Plattenwoche markierte dann der Record Store Day am Samstag. Zum Glück hatte ich meinen V-Mann Thorterich auf Düsseldorf und die dortige Musikszene angesetzt, so dass ich auch dort Erfolge verzeichnen konnte. Auf Grundlage meiner Aufzeichnungen rückte der Mayoman den hilflosen Plattenladenbesitzern zu Leibe und presste eine Horrible Crowes- sowie eine Doomriders/Sweet Cobra-7″ frei. Gute Arbeit! Heute waren dann sogar noch einige Releases in Online-Shops verfügbar, so dass ich zusätzlich noch die Ignite LP sowie die Kid Liberty 7″ ergattern konnte. Alles in allem also ein schöner Zugewinn für die Plattenkiste.

Hier nochmal der Hinweis für mögliche Interessenten: Kommendes Wochenende Groezrock in Belgien!


I know it’s hypocritical to point fingers at the people who point fingers

(1) Comment    Read More   
Posted on 01-11-2011
Filed Under (Musik, Recently Bought) by Urius

Heute war die Preorder-Lieferung aus den USA in der Post. Nachdem ich in das neue Album reingehört hatte, entschied ich mich, auch alles andere zu bestellen, was Reaper Records zur Band auf Vinyl auf Lager hatte. Um wen könnte es also gehen? Richtig, Trapped Under Ice. Die Band, die sich nach einem Metallica-Song benannte und deren zweiter 7″  Olis Blog seinen Namen zu verdanken hat, wartet seit dem 11. Oktober mit einem neuen Album auf, das auch jetzt bei mir zu Hause steht. Zusammen mit der bereits angesprochenen 7″ sowie dem Vorgänger-Album sah das ganze nach dem Öffnen des Pakets dann so aus:

Oben link ist noch das Shirt zu sehen, das beim Preorder-Deal mit dabei war und das morgen auf der Arbeit erstmal probegetragen wird. Der Aufkleber auf der Big Kiss Goodnight ist übrigens nur auf der Verpackung und nicht auf der LP selbst. Nach dem Auspacken kam dann folgendes zum Vorschein:

Live gefällt mir fast schon die Bronze/Black-Version der Secrets Of The World am besten, aber alle drei Exemplare haben etwas für sich, insgesamt eine sehr gelungene Gestaltung, wie ich finde. Jetzt muss ich nur noch schnell die Download-Coupons durch die Leitung jagen und den IPod neu bestücken. Witzig übrigens, – und damit jetzt die erste potentiell neue Nachricht für Oli – dass die gleichen Leute (zumindest teilweise), die das hier fabrizieren sich unter anderem Namen so anhören. DMND bringen übrigens Ende November eine EP raus, kann man sich direkt mal vormerken!


We were different, just like all the other kids

(2) Comments    Read More   

…ist die Anzahl der Kilometer, die wir am vergangenen Wochenende in Hannover gelaufen sind. Vermutlich waren es gar nicht mal sooo viel mehr als normalerweise auch, aber das j-suss’sche Gejammer lenkte dann doch häufiger als sonst die Aufmerksamkeit auf die zurückgelegten Meter. Los ging es aber erstmal mit extrem viel und vor allem langem Fahren. Auf dem Hinweg wurde der gute Sirion nämlich vorbei an diversen Unfällen und durch zahlreiche, unglaublich lange Baustellen geprügelt. Im Endeffekt brauchten wir deshalb satte fünf Stunden bis zum Heimkerker des Dutsche und verpassten, trotz direkter Weiterreise mit dem Automobil, die erste Vorband des Abends. Da neben den beiden zuvor angekündigten Bands aber auch noch eine dritte aufspielen sollte, hatte ich zunächst gute Hoffnung, doch nichts Relevantes verpassen zu würden.

Am Austragungsort, der “Faust”, angekommen, machte sich der Dutsche auch mal direkt unbeliebt, indem er einen Anwesenden beim Versuch, die richtige Halle ausfindig zu machen, siezte, worauf sich dieser als höchst beleidigt zeigte. Zur Anwendung von Druckpunkten kam es jedoch leider nicht… Eine weitere Enttäuschung gab’s dann erstmal im Konzertsaal. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Band, die wir verpasst hatten, Off With Their Heads war. Die wollte ich ja eigentlich auch unbedingt sehen, aber das konnte man jetzt nicht mehr ändern, weshalb ich mir kurzerhand zwei Tonträger der Verpassten zurücklegen ließ. Dafür gaben wir uns die zweite Vorband, Jingo De Lunch, inklusive einiger Biers bis dann Samiam am Start waren. Nach anfänglichen Soundproblemen war der Auftritt, bei dem alte und neue Songs gleichermaßen berücksichtigt wurden, durchaus ein guter. Der Tankbreaker wagte sich sogar in die Grube, kam aber einige Songs später zurück und beschwerte sich über den verweichlichten “Umgangston”.

Im Anschluss an das Konzert ging es noch in einen anderen Laden, der sich über ein riesiges Treppenhaus erstreckte und neben soliden Sitzplätzen (Treppenstufen) auch einen guten Überblick über das Geschehen bot. Hier ging es eher so in die Dance/Electro-Richtung, weshalb jetzt auch Schnaps aufgefahren wurde 😉 Am nächsten Tag war das auch deutlich an Elan und Aufstehbereitschaft zu spüren. Nichtsdestotrotz war erstmal Laufen angesagt. Der polnische Wanderpirat trieb uns unermüdlich durch die Weiten Niedersachsens und ließ kein Wehklagen gelten. Der von j-suss zuvor aufgestellte 40 Kilometer-Cap wurde laut unabhängigen Schätzungen jedenfalls bereits um 18 Uhr knallhart überzogen. Nach einer Odyssee durch die Innenstadt ging es zunächst in einen Pub neben dem Zahngold-Shop, wo der Trash-Talk bereits unglaubliche Ausmaße annahm. Später war dann nochmal Faust angesagt, dieses Mal ebenfalls mit Elektro, was vor allem mich und später auch den Tankbreaker an den Rand der Epilepsie brachte. Dafür war der Fallout am Sonntag wenigstens nicht so schlimm, so dass eine angenehme Existenz möglich war. Auf dem Rückweg gab’s zwar trotzdem nochmal die volle Staukeule, aber wofür hat man denn ein Auto?

Zum krönenden Abschluss gibt es noch ein Bild der Erwerbungen vom Freitag:
OWTH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vorsicht! Das Kartenmaterial ist hitzeempfindlich.

 

(2) Comments    Read More   
Posted on 21-10-2011
Filed Under (Aktionen, Event, Musik, Recently Bought) by Urius

Heute geht’s ab nach Hannover, um genau zu sein, in etwas mehr als zwei Stunden. MyCorner und Tankbreaker werden am Bahnhof BH abgeholt und dann beginnt die wilde Fahrt. Gestern war ich bereits unterwegs, um die Tickets für heute Abend zu kaufen und musste dabei feststellen, dass der Ticket-Shop nicht mehr im Karstadt residiert. Skandal! Naja, ich konnte ihn dann doch noch in den Louisen-Arkaden ausmachen und habe mich nach dem Kauf der vier Karten direkt nochmal doppelt gefreut, als mir klar wurde, dass Off With Their Heads den Support machen würden. Die Zeichen deuten als immer mehr auf ein sehr gutes Konzert hin

Zur Feier des Tages (und weil heute die nächste Lieferung eingetroffen ist) hau ich auch noch das vorletzte Teil raus, das ich mir bei Bridge 9 bestellt habe. Wie nicht schwer zu erraten war, habe ich mir nämlich nicht nur die Single, sondern gleich auch das neue Album von Polar Bear Club auf Marbled Gray/Red Vinyl zugelegt. Das sieht dann in etwa so aus:

Clash Battle...

Damit steht jetzt noch ein finales Release von Bridge 9 aus. Was könnte das wohl sein? Ich verrate schonmal, dass es kein Album ist, vielleicht hilft das ja dem geneigten Leser weiter. Ansonsten werde ich mich jetzt mal so langsam auf die Abreise vorbereiten und nebenbei noch hoffen, dass die Bands heute irgendwas Cooles am Merch-Stand parat haben. Schönes Wochenende und Ahoi!

 


I hate you still, yet i imitate you

(6) Comments    Read More   
Posted on 16-10-2011
Filed Under (Aktionen, Musik, Recently Bought) by Urius

Counties an sich sind ja bei uns eher weniger bekannt, obwohl sie soweit ich das verstehe im Endeffekt nicht viel anders sind als unser solider, bodenständiger Landkreis (in before Nebels Klugscheißerei). Der große Bruder mit dem “r” kurz vorm Ende ist uns hingegen zum Beispiel in Form der Country-Musik oder dem sehr beliebten Kinder Country geläufig. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei tatsächlich um ein County und zwar eins, dessen Name ich so gut wie überhaupt nicht aussprechen möchte, weil er doch ziemlich nach Versprecher riecht. Das macht aber gar nix, da ich – bis das Uriusarmy-Hörbuch erscheint – das hier nicht vorlesen muss.

Warum erzähl’ ich das alles? Richtig, Chautauqua County ist ein Song vom letzten Lemuria Album, welches ebenfalls in meiner letzten Bridge 9 Lieferung enthalten war. Lemuria ist so ziemlich die ungewöhnlichste Band auf Bridge 9 und damit meine ich, dass sie eigentlich am wenigsten zum Image des Labels passt. Wirklich viel gehört vom Album hab ich bisher noch nicht, weil ich dazu komischerweise keinen Download-Coupon bekommen habe (normal?), aber das kommt bestimmt noch. Hier also schonmal das Bild vom guten Stück:

Pebble

Darüber hinaus hat mich der gute Oli Crucified auf etwas hingewiesen, auf das ihn der Herr Robfink aufmerksam gemacht hat und zwar auf die Smoke Blow Legacy Box, die ich mir umgehend vorbestellt habe. Ein Sammlerstück vor dem Herrn. Nähere Infos und Bestellmöglichkeiten gibt es hier. Sehr geiles Teil, über das ich bei Erscheinen und Zusendung auf jeden Fall nochmal berichten werde.

Abschließend noch der Verweis auf die Planung für nächste Woche. Angedacht ist nämlich ein Besuch in Hannover, um einerseits den Dutsche mal heimzusuchen und gleichzeitig noch das am Freitag anstehende Samiam Konzert mitzunehmen. Das neue Album ist meiner Meinung nach nämlich überaus tight, wovon man sich auf auf dieser Seite überzeugen kann (oder auch nicht). Das kommende Wochenende könnte also ein Knaller werden. Ich bin gespannt.


Swingtime is good time

(8) Comments    Read More   
Posted on 12-10-2011
Filed Under (Musik, Recently Bought) by Urius

Das kommt dabei raus, wenn man sich direkt nach dem Länderspiel “mal kurz” hinlegt. Man ratzt bis 1 Uhr, kann dann plötzlich nicht mehr schlafen und entscheidet sich dazu, den Blog wiederzubeleben. Das hatte ich, nachdem ich letztens mit dem Dutsche telefoniert hatte, zwar sowieso vor, aber jetzt habe ich noch einen weiteren Grund dazu. Nach gefühlt ellenlanger Abstinenz in Sachen Musikerwerb habe ich nämlich letztens mal wieder zugeschlagen und mir ein paar Sachen zugelegt. Dabei habe ich erst gar nicht versucht, eventuell versäumte Erscheinungen nachzuarbeiten, sondern mich direkt an relativ aktuelle Releases gehalten. Um mich nicht direkt zu verheben waren in dem am Montag angekommenen Paket auch erstmal “nur” zwei 7″ und zwei Alben.

Eine der Singles ist die dem neuen Album von Polar Bear Club vorangegangene 7″ “The View, The Life”, die neben zwei Albumtiteln auch noch einen exklusiven Song enthält. Da ich die Wahl zwischen einer roten und einer grauen Variante bei einer jeweiligen Limitierung auf 2000 Stück hatte, habe ich mich ganz spontan zu der besser zum Cover-Artwork passenden Version entschieden. Das gute Stück sieht dann so aus:

PBC - The View, The Life

Ziemlich cooles Teil, wie ich finde, wobei ich mich auch mal wieder über die digital-download-Funktion von Bridge 9 gefreut habe, da ich so nicht auf die wenn auch unerwartet schnell eintreffende Lieferung aus den USA warten musste. Mein favorite track so far ist “Screams In Caves”, der mich mit dem Gefitzel am Anfang irgendwie an “Living Saints” vom letzten Album erinnert und der war ja auch schon ein Hit.

Die anderen Platten verrate ich jetzt mal noch nicht, obwohl man evtl. jetzt schon erahnen kann, wo die Reise hingeht. Aber schließlich will ich ja nicht direkt all mein Pulver zum Wiederbeginn verschießen und das ist ja nicht nur in meinem Interesse. Achja: Oli, wie du siehst, habe ich vergessen, dich in die Bridge 9 Bestellung einzubinden, ich hoffe, du kommst so lange noch ohne ein neues Palehorse-Poster klar…;) Abgesehen davon, hast du das neue I Am The Avalanche Album oder wie? Wenn ja, wo hast du es her? Die Frage ist aber eigentlich nur relevant, wenn du es auf Vinyl hast, weil das kann ich nirgendwo finden. Und dann noch was für den Nebel: Mir ist das mit der “The Devil and God…” eingefallen, weil jetzt nämlich auch die “Your Favorite Weapon” neu aufgelegt wird. Falls du das noch nicht wusstest, weißt du’s jetzt. So, sau viel Musikinfo auf einmal, im besten Fall ist jetzt erstmal keiner überfordert, ansonsten gilt es, sich in die Materie einzuarbeiten, quasi als Hausaufgabe.

 


Take my one-man army to the streets

(7) Comments    Read More   
Posted on 09-07-2010
Filed Under (Aktionen, Diverses, Musik, Recently Bought) by Urius

…ist was angesagt: Ich habe eben grade mit dem Rob beschlossen, dass wir nach Frankfurt auf die Release-Party von Antitainment gehen. Die findet im Exzess statt und startet um 21 Uhr. Falls irgendwer Bock hat, mitzukommen, kann er sich zwecks Organisation ja bei mir melden.

Achja, mein neuer PC ist am Start! Nice


Verstecke Bugs….

(0) Comments    Read More