Posted on 23-04-2012
Filed Under (Aktionen, Musik, Recently Bought) by Urius

Meine Güte, letzte Woche war ganz schön was los – vor allem in musikalischer Hinsicht. Den Anfang machte meine Idee, eine Gruppe im sogenannten Facebook zu gründen, in der alle anstehenden Konzerte eingetragen werden, um dann anschließend den Besuch derselben zu organisieren. Nach Gründung der Gruppe trug ich direkt das Konzert von Joey Cape & Dave Hause im Schlachthof Wiesbaden (vergangener Dienstag) und den Gig von Nothington in der Kreativfabrik Wiesbaden (vergangener Donnerstag) ein. Zu beiden Terminen ging ich dann auch tatsächlich mit dem one and only B to the ernd Mörser. Während sich der Mörser aufgrund der mangelnden Action bei Solo/Akustik-Auftritten nicht so recht mit Joey Cape und Dave Hause anfreunden konnte, war ich in erster Linie enttäuscht, dass die neue 7″ vom Loved Ones-Frontmann schon ausverkauft war. Für Aufregung war also in ausreichendem Ausmaß gesorgt.

Zwei Tag drauf ging es dann schon wieder nach Wiesbaden, um sich Nothington anzuschauen – für mich ein absoluter Pflichttermin. Im Anschluss an die Vorband, Tragic Vision, ging’s los und der Alkoholpegel schien sich bei einem Teil der Band schon ordentlich bemerkbar zu machen. Mörser versuchte nachzulegen, kam aber an das vorgegebene Niveau nicht heran. Neben alkoholgeschwängerter Glückseligkeit wurde aber dennoch solide Kost serviert. Zwar waren die mitgereisten Fans aus den USA teilweise etwas hypermotiviert und ließen das auch ordentlich raushängen, bis zu einem gewissen Grad war Begeisterung aber durchaus angebracht. Hits von allen drei Alben wurden präsentiert und der Hit-Skala entsprechend abgefeiert. Hier wurde mein Gassenhauer-Gehör einmal mehr bestätigt, denn der Song, den ich noch vor kurzem in Jochens Auto gegen den Vorwurf der Lahmarschigkeit (haltlose Übertreibung) verteidigen musste, wurde von der Band als Zugabe auserkoren und vom Publikum rasend aufgenommen. Natürlich spreche ich von “Don’t Have To Wait”. Als krönenden Abschluss hatte ich dann noch die Möglichkeit, die ersten beiden Alben der Band auf Vinyl zu erwerben, wobei ich mich besonders über die farbige Version des Debut-Albums “All In” freute.

Nur ein paar Tage zuvor hatte ich mich bereits an einem ausgezeichneten “Solid Mail Day” ergötzt, denn die erste Lieferung meiner No Sleep Records Subscription kam gleichzeitig mit der 7″-Collection von NoFX an. Spitzenmäßig! Das ganze sah dann so aus:

Ein paar Tage später kam dann auch noch das “Big Hardcore Mystery” in Form des Bridge9-Mystery-Packs, quasi eine Wundertüte des Labels, bei dem man 3 CDs festlegen konnte, der Rest aber zufällig zusammengestellt wurde. Ich fand das eine ganz lustige Möglichkeit, an Sachen zu kommen, die ich mir normalerweise nie kaufen würde und so war ich dann auch sehr gespannt, als das Paket bei mir auf der Treppe lag. Aufgrund der bekannten Probleme mit hochformatigen Bildern werde ich den Inhalt einfach nur hier verlinken.

Das Finale der Plattenwoche markierte dann der Record Store Day am Samstag. Zum Glück hatte ich meinen V-Mann Thorterich auf Düsseldorf und die dortige Musikszene angesetzt, so dass ich auch dort Erfolge verzeichnen konnte. Auf Grundlage meiner Aufzeichnungen rückte der Mayoman den hilflosen Plattenladenbesitzern zu Leibe und presste eine Horrible Crowes- sowie eine Doomriders/Sweet Cobra-7″ frei. Gute Arbeit! Heute waren dann sogar noch einige Releases in Online-Shops verfügbar, so dass ich zusätzlich noch die Ignite LP sowie die Kid Liberty 7″ ergattern konnte. Alles in allem also ein schöner Zugewinn für die Plattenkiste.

Hier nochmal der Hinweis für mögliche Interessenten: Kommendes Wochenende Groezrock in Belgien!


I know it’s hypocritical to point fingers at the people who point fingers

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