Posted on 22-12-2009
Filed Under (Aktionen, Games, Musik, Recently Bought) by Urius

Leider. Aber trotzdem hab ich mich sehr darüber gefreut, dass Klazart ein Match der Round of 8 der aktuellen OSL kommentiert hat. Und da es sich um ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk handelt, haben wir es hier natürlich nicht mit irgendeinem beliebigen Game zu tun, sondern direkt mit einem Spitzenspiel. Jeadong vs Flash ist definitiv das beste Matchup, das die OSL zu diesem Zeitpunkt zu bieten hat. Die erste Runde konnte zwar noch nicht wirklich überzeugen, vor allem was den Ausgang betrifft, aber die Match 2 und 3 kommen ja schon am ersten Weihnachtsfeiertag.

Aber jetzt nochmal schnell zum vergangenen Wochenende, an dem ich in einer Blitzaktion (zum Glück ohne Blitzeis) nach Trier gefahren bin, um mir dort Ruiner anzuschauen. Die Sache war zwar schon ewig geplant und daher doch nicht so ganz blitzartig, dafür bin ich aber wirklich in Rekordzeit nach Trier und wieder zurück gefahren und hatte vor dem Konzert auch nur einen unglaublich kurzen Aufenthalt bei Nebel/dem Derwisch. Das Konzert an sich war zwar ziemlich überschaubar, was die Besucherzahl betrifft, gut war’s aber trotzdem. Ruiner kamen ziemlich tight rüber, machten keine großen Faxen und verhielten sich allgemein so, wie man/ich es von ihnen erwartet hatte. Keine Überraschungen, dafür aber solider Hardcore – neues Album wurde selbstverfreilich gekauft. Das Vorprogramm bestritten übrigens Tom Mess an der Akustikgitarre und Finding Faith, die ich als Support für Ruiner ziemlich passend und auch gar nicht schlecht fand.

Einziger Minuspunkt: Es war ultrakalt!


I want my life back!

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Posted on 14-12-2009

Entgegen meiner Befürchtung konnte ich vorvergangenen Samstag dann doch noch mit Begleitung nach Köln fahren. Nils, seines Zeichens Ikeaschreiner, kam mit und stellte sogar ein Navi, mit dem das Rumirren in den Kölner Straßenschluchten auf ein nicht gekanntes Minimum reduziert wurde. Auf der Hinfahrt stimmte ich den Atze schonmal darauf ein, was ihn vor Ort erwarten würde und gab ein Prognose bezüglich des Publikums ab, mit der ich auch recht behalten sollte.

Da ich zuvor noch einem Kollegen beim Renovieren geholfen hatte, kamen wir gerade rechtzeitig und mussten nicht lange auf die erste Band warten. Das waren “Fireworks” aus Metro Detroit, mit denen wir beide nicht so wirklich warm wurden.  Mir persönlich gelang es irgendwie nicht so richtig, die Jungs ernst zu nehmen, weshalb die Songs größtenteils an mir vorbeizogen, ohne besonderen Eindruck zu hinterlassen.

Die nachfolgende Band war “Broadway Calls” und mir von meinem favorisierten Vinyl-Distributor schon mehr oder weniger bekannt. Da das Trio bei VinylCollective schon mehr oder minder gehyped wurde, zweifelte ich schon etwas daran, dass die musikalische Kompatibilität vollends gegeben sein würde. Zumindest was den Rest des Publikum betraf, war das auch ganz richtig, würde ich mal behaupten. Das doch relativ junge Volk hatte sich – so zumindest mein Eindruck – doch eher auf “Fireworks” und “Set Your Goals” eingeschossen, weshalb bei “Broadway Calls” weniger los war als beim Opener. Meiner Meinung nach vollkommen zu Unrecht. Sowohl Nils als auch ich konnten den Jungs deutlich mehr abgewinnen, was für meinen Teil vermutlich auch daran lag, dass sie nicht ganz so hippelig, dafür aber ziemlich solide und einfach auf eine gewisse Weise straighter rockig waren. Als das Set durchgespielt war, hatte ich eigentlich schon das Gefühl, den besten Part des Konzerts gesehen zu haben, da ich mir von “Set Your Goals” irgendwie eine Enttäuschung erwartete.
Diese Befürchtung war jedoch gänzlich unbegründet, denn von Anfang an ging der Headliner in die Vollen. Die Bühnenpräsenz war schon beeindruckend, zwei sympathische Frontmannen, die sehr agil und souverän rüberkamen, ließen keinen Zweifel daran, wegen wem das Publikum hier angereist war. Soweit ich mich erinnere, war “Summer Jam” vom neuen Album der Opener und der brachte die Meute schon gut in Fahrt. Dass der Sound dabei überaus gut war, tat sein übriges. Die Hits wie “The Fallen” und “Goonies Never Say Die” kamen richtig fett rüber, ohne dass der Gesang wie so oft in der Soundschlacht unterging. Aber auch das restliche Songmaterial, konnte überzeugen und hat mich im Nachhinein nochmal näher an das letzte Album geführt. Als dann zum Schluss noch “Mutiny!” zum Besten gegeben wurde, schleifte selbst ich nochmal den Kadaver in die Grube und arbeitete mich in die erste Reihe vor. Schönes Ding, das hat sich wirklich gelohnt.
Nach dem Konzert wurde noch der große Run abgewartet, ich kaufte mir das Album von “Broadway Calls” für 10 € und dann ging’s inclusive Burger King Pause gen Heimat. Zu Hause war ich um 3 Uhr, keine schlechte Zeit. Achja, als “Warmmachmusik” für die Show lief, wenn ich das richtig erhört habe, das Greatest Hits der Foo Fighters. Wenn ja, war das nich wirklich innovativ auf Play gedrückt, aber irgendwas is ja immer…
@Rob: a)zufrieden? b)ich bin doch auf einem Bild zu sehen. Ist allerdings mehr so Marke “Suchbild”.


Gonna walk around and drink some more

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Posted on 03-12-2009
Filed Under (Aktionen, Musik) by Urius

Ja, bevor der Tag rum ist, wollte ich nochmal auf meine Kalenderfunktion in der oberen rechten Ecke verweisen, die anzeigt, dass am Samstag das Konzert von Set Your Goals, Broadway Calls und Fireworks in Köln (Underground) stattfindet. Wenn es irgendwelche Interessenten aus der Umgebung gibt, die gerne mitfahren wollen, so kann mir das jederzeit gerne mitgeteilt werden. Eine Mitnahme ist möglich und sogar erwünscht.


Know your “WEAK POINTS”!

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Posted on 03-12-2009
Filed Under (Diverses, Kurioses) by Urius

…als die Scheine auf dem Dach, oder so. Mir ist nämlich heute mal wieder ein Alltagsdetail aufgefallen, über das ich mich vor kurzem schon auslassen wollte und da dachte ich mir, es wäre eine gute Möglichkeit den Blog wieder anzuschieben. Es gab sowieso erst kürzlich wieder Beschwerden über meine Inaktivität. Damit ist es jetzt mal wieder vorbei. Aber zurück zum Thema. Ich habe bemerkt, dass speziell jüngere Verkäufer/Kassenbedienstete (z.B. im Rewe oder der Tankstelle) eine besondere Form der Rückgeldherausgabe praktizieren. Schon zum wiederholten Male bekam ich zuerst den Schein in meine geöffnete Hand gelegt, auf dem danach das Kleingeld aufgetürmt wurde. Da ich in der anderen Hand für gewöhnlich meinen GeldbOItel halte, fällt es mir in diesen Situationen immer recht schwer, mit meiner einen Hand, die dazu noch durch den Schein quasi gestunned ist und keine rechte Map-Control über das Kleingeld zu erlangen vermag, einen vernünftigen Einsortiervorgang einzuleiten. Ich persönlich fände es deutlich angenehmer, zuerst das Kleingeld zu bekommen und dann den/die Schein/e zwischen Daumen und Zeigefinger zu nehmen, um diese zuerst einzuordnen, während ich die Münzen im Rest der Hand safe habe.

Bin ich mit dieser Sichtweise etwa ein Exot oder hat sich bislang noch keiner getraut, das anzusprechen? Oder kommt das eventuell sogar gar nicht so oft vor? Meiner Vermutung zufolge wird das mittlerweile bei der Ausbildung so gelehrt, wäre natürlich schön, wenn das jemand widerlegen/bestätigen könnte. Bin mal gespannt, ob jemand was zu diesem äußerst wichtigen Thema beitragen kann…


I think I could make better use of my time on land

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