Posted on 24-02-2010

Es ist ja schon fast unglaublich, was zur Zeit für musikbezogene News an Land gespült werden. Erst der neue Murder by Death Song (siehe gestern) und dann auch noch das: Tim Barry haut bei einem seiner Konzerte einen Typen zu Klump und The Hold Steady bringen ein neues Album raus. Okay, zweiteres is auf jeden Fall positiver und auch deutlich wichtiger, obwohl ich ja irgendwie Angst habe, dass der Ausstieg von Franz Nicolay negative Folgen auf die neue Platte haben könnte. Aber wie sagt schon das Vorgängeralbum: “Stay Positive”. Also werd ich’s damit mal versuchen.

Ich hab vorhin übrigens meinen neuen Plattenspieler abgeholt und muss jetzt nur noch den Platz schaffen, um ihn auch tatsächlich betreiben zu können. Getestet und für gut befunden habe ich ihn jedenfalls schon. Abgesehen davon sehe ich mich mal wieder außer Stande, irgendwelche weitreichenderen Rückblicke in Angriff zu nehmen. Obwohl ich in den letzten drei Wochen in Holland, Berlin und Köln war und es eigentlich genug Stoff gäbe, um hier einen Bestseller zu fabrizieren, greift natürlich mal wieder das alte Phänomen. Wenn was los ist, leidet der Blog. Eigentlich echt ärgerlich, aber auch mal wieder faszinierend, dass ich nach über 7 Jahren immer noch den gleichen Scheiß feststelle. Nicht umsonst werde ich, wenn auch nur sehr selten, Dr. Obvious genannt.

Naja, ihr werdet jetzt einfach unglaublich viele Kommentare abgeben, die mich derart motivieren, dass ich in nächster Zeit unfassbar oft update 😉


And I feel safer in the eye of a storm

(4) Comments    Read More   

…oder wie der Atze heut so schön sagte:”Ich kraul jetzt mal.” Darauf ich:”Mich?” Und der Lacher auf tivem Niveau war perfekt. Und da habe ich mich durchaus nicht verschrieben, denn hinter diesem “[sic]” verbirgt sich die Essenz der Uratzischen Kommunikation (früher auch unter dem Namen “Urius und Atze erzählen sich was” bekannt), welche da lautet: primitiv und effektiv.

Aber mal abgesehen davon ist die Hauptaussage des obigen Absatzes eigentlich die, dass Atze und ich heute um 8 Uhr morgens im Schwimmbad waren! Starke Leistung von uns, zumal wir uns mit etlichen Rentnern, darunter auch der Prediger, der während dem Schwimmen beschwörend mit seinen Händen umherfuchtelte, rumschlagen mussten. Unser Plan, regelmäßig Planschen zu gehen, wirkt mittlerweile also wieder deutlich weniger amorph.

Dabei ist das Schwimmen nicht nur gut für den geschundenen Körper und in Atzes Fall sogar Teil einer ärtzlichen Anordnung, sondern auch eine prima Gelegenheit, lustige Menschen zu beobachten und was noch wichtiger ist, ihnen bescheuerte Namen zu geben. Am Beispiel des Predigers habe ich das ja schon ansatzweise illustriert, doch das war natürlich noch nicht alles. Neben diesem “Gesellen aus der Nasszelln” wurden innerhalb kürzester Zeit noch weitere Personen mit schönen Kosenamen belegt, darunter “Der Wal”, “Die Boje” sowie “Die alten 3” und “Die jungen 3”. Die 3er-Gruppen waren übrigens nur kopfinterne Arbeitstitel, mit denen ich hantiert habe, ohne es dem Atze zu verraten, aber er wüsste, wer gemeint ist…

Achja, der realistische Termin wäre ja heute gewesen. Da hab ich mich wohl etwas verkalkuliert, aber egal die Schwimmgeschichte war doch auch schön.


“Ich benutz’ hier so ‘nen Beutel.”…”Ich auch.“…..”Also nicht meinen!”

(0) Comments    Read More   
Posted on 21-09-2009

…muss sich da ein Bahnangestellter heute morgen gedacht haben, denn die Zugverbindung, mit der ich heute unterwegs war, konnte wirklich gar nix. Dass man auf den Gleisen vor Rödelheim schon mal die eine oder andere Minute sinnfrei herumsteht, das kennt man als routinierter S5-Fahrer schon zu Genüge. Nachdem die Wartezeit aber schon im zweistelligen Minutenbereich rangierte (Vorsicht Bahnjargon!) wurde ich langsam hellhörig (zumal ich gleichzeitig auch meinen iPod ausschaltete).  Aufgrund eines Weichenschadens kam der Zug nicht vorwärts und was wäre da naheliegender als rückwärts zu fahren? Hört sich nicht besonders praktikabel an, wurde aber dennoch knallhart umgesetzt und so fuhr ich also wieder zurück nach Oberursel, von wo aus ich dann mit U-Bahn erneut in Richtung Ffm starten konnte. Dank dieser Aktion brauchte ich tatsächlich 2 Stunden und 8 Minuten, um zur Arbeit zu kommen. Ein Traum!

Angesichts der Tatsache, dass ich schon wieder ein Wortspiel oder “pun”, wie der Angelsachse sagt, in meine Titelzeile eingebaut habe, glaube ich nun zu wissen, warum ich so gerne “punk rock” höre. Dazu folgendes aus dem Archiv von Mitch Clem:

CHURCH AND DESTROY:

Achja, ein realistischer Termin für die Fortsetzung des Kerbeberichts ist Mittwoch. Gute Nacht!


Da haben die Prohibitionsagenten ihre Finger im Spiel.

(1) Comment    Read More   

…without success. Denn leider führt der Müller in Bad Homburg das gleichnamige Album von “Polar Bear Club” nicht. Nachdem die Band ja im vergangenen Jahr schon mit ihrem Debutalbum “Sometimes Things Just Disappear” ziemlich viel Aufsehen erregt hatte – so viel, dass auch ich mir die CD zugelegt habe – kam kürzlich die Folgeerscheinung auf den Markt und das, was ich davon bisher gehört habe, verspricht wirklich einiges. Dementsprechend war ich total begeistert von meiner Idee, die CD heute zu kaufen, doch wie erwähnt hatte ich keinen Erfolg und musst das Ding bestellen. Wenn der Müller-Mitarbeiter also nicht gelogen hat, habe ich Mitte der Woche einen neuen Tonträger.

Da ich mich aber mit einem solchen Negativerlebnis nicht abfinden wollte, habe ich nach weiteren interessanten Neuerscheinungen (jetzt mal grob gefasst) gesucht und bin auch fündig geworden. Zugeschlagen habe ich beim neuesten Album von “Alexisonfire”, das zwar schon im Juni rauskam, aber gut. Bisher habe ich auch nur ein bisschen reingehört, doch der erste Eindruck ist ein guter.

Alle, die diesen Eintrag innerhalb der nächsten 10 Stunden lesen und an einer Fortsetzung eines absoluten Adventure-Klassikers interessiert sind, die sollten sich mal das hier anschauen. Ich hab das Teil schon runtergeladen, zwar noch nicht gespielt, aber was man hat usw.

Morgen gibt es dann mit etwas Glück den Kerbebericht, den ich heute wieder nicht geschafft habe, weil der Marek hier stundenlang rumhing *g* Außerdem noch eine persönliche Notiz für mich: Edgar Wallace!


Buch auf Reisen!

(5) Comments    Read More   
Posted on 18-09-2009
Filed Under (Musik, Vertröstung der Leser) by Urius

…nur leider hab’ ich grad keine zur Hand, weshalb ich mich momentan mit der Katjes Yoghurt-Bande zufrieden geben muss. Es gibt die Geschmacksrichtungen “Orange”, “Zitrone” und “Erdbeere”, aber definitiv alle riechen ziemlich krass. Und nachdem ich zwei gegessen habe, hab’ ich auch erstma keinen Bock mehr, weil das Kauen dieser Teile schon fast anstrengt. So, jetzt aber genug Essenskram, ich hatte ja gestern schon die Brötchen erwähnt und will nicht, dass ich hier die Kategorie “Essenskram” einführen muss…

Bis eben war mein Vadder am Start und hat mit mir zusammen endlich mal ne Lampe in meinem Zimmer angebracht, wobei ich eher professioneller Zaungast als tatsächlich aktiv war. In Folge dieser Aktion ist mir mal wieder eingefallen, dass ich irgendwann mal eine Metalband gründen sollte, die “Children Of Bodo” heißt. Viele Leuten würden den Namen vielleicht nicht bis zu Ende lesen und wir könnten irre viele Tickets verkaufen. An den Karren könnte uns auch keiner fahren, weil es ja einfach nur eine Bezeichnung ist, die schlicht und ergreifend zutrifft. Für alle, die nicht verstehen, warum das irgendwie lustig sein soll, sei folgender Link angefügt.

Abgesehen davon hat die Lampenaktion aber auch dazu geführt, dass ich bisher noch nix gegessen habe (außer den Mitgliedern der Yoghurt-Bande) und dementsprechend keinen Bock habe, jetzt einen Kerbebericht zu schreiben. Von daher müsst ihr euch also noch etwas gedulden, denn ich mach mir jetzt erstmal was zu essen.


Wer Arbeit kennt und danach rennt und sich nicht drückt, der ist verrückt.

(4) Comments    Read More   
Posted on 17-09-2009
Filed Under (Kram zur Seite, Vertröstung der Leser) by Urius

Was ein Opener-Spruch für diese neue Präsenz hier. Erst nachdem ich eben zwei Fleischkäsebrötchen über meinem Schlund abgeworfen habe, fühle ich mich stark genug, mich an dieses neue System heranzutrauen, aber ich merke schon direkt, dass es relativ komfortabel is. Auf jeden Fall einfacher zu handhaben als alles, was ich bisher so zusammengeklimpert habe. Vielen Dank an dieser Stelle erstmal an Roman und Michi G., die mir das alles quasi verzehrfertig auf den Teller gelegt haben.

Ich werde in der kommenden Zeit bestimmt noch das ein oder andere verändern und oder nicht hinbekommen, aber derartige Experimente und jedwede katastrophale Ereignisse im Zusammenhang mit meinem Internetauftritt ist ja zumindest die Stammleserschaft schon längst gewohnt. Von daher also erstmal keine Veränderung, die Partei hält den Kasten sauber.

Eigentlich wäre an dieser Stelle natürlich direkt der Kerbbericht fällig, aber a) glaube ich, dass das jetzt zu lange dauern würde und b) will ich erstmal sehen, wie dieser Eintrag aussieht. Daher mache ich erstmal Schluss und versuche mich morgen an meiner alljährlichen Kerbeerzählung.


Kerbemudder, Kerbevadder, Kerbekind…

(5) Comments    Read More