…ist die Anzahl der Kilometer, die wir am vergangenen Wochenende in Hannover gelaufen sind. Vermutlich waren es gar nicht mal sooo viel mehr als normalerweise auch, aber das j-suss’sche Gejammer lenkte dann doch häufiger als sonst die Aufmerksamkeit auf die zurückgelegten Meter. Los ging es aber erstmal mit extrem viel und vor allem langem Fahren. Auf dem Hinweg wurde der gute Sirion nämlich vorbei an diversen Unfällen und durch zahlreiche, unglaublich lange Baustellen geprügelt. Im Endeffekt brauchten wir deshalb satte fünf Stunden bis zum Heimkerker des Dutsche und verpassten, trotz direkter Weiterreise mit dem Automobil, die erste Vorband des Abends. Da neben den beiden zuvor angekündigten Bands aber auch noch eine dritte aufspielen sollte, hatte ich zunächst gute Hoffnung, doch nichts Relevantes verpassen zu würden.

Am Austragungsort, der “Faust”, angekommen, machte sich der Dutsche auch mal direkt unbeliebt, indem er einen Anwesenden beim Versuch, die richtige Halle ausfindig zu machen, siezte, worauf sich dieser als höchst beleidigt zeigte. Zur Anwendung von Druckpunkten kam es jedoch leider nicht… Eine weitere Enttäuschung gab’s dann erstmal im Konzertsaal. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Band, die wir verpasst hatten, Off With Their Heads war. Die wollte ich ja eigentlich auch unbedingt sehen, aber das konnte man jetzt nicht mehr ändern, weshalb ich mir kurzerhand zwei Tonträger der Verpassten zurücklegen ließ. Dafür gaben wir uns die zweite Vorband, Jingo De Lunch, inklusive einiger Biers bis dann Samiam am Start waren. Nach anfänglichen Soundproblemen war der Auftritt, bei dem alte und neue Songs gleichermaßen berücksichtigt wurden, durchaus ein guter. Der Tankbreaker wagte sich sogar in die Grube, kam aber einige Songs später zurück und beschwerte sich über den verweichlichten “Umgangston”.

Im Anschluss an das Konzert ging es noch in einen anderen Laden, der sich über ein riesiges Treppenhaus erstreckte und neben soliden Sitzplätzen (Treppenstufen) auch einen guten Überblick über das Geschehen bot. Hier ging es eher so in die Dance/Electro-Richtung, weshalb jetzt auch Schnaps aufgefahren wurde 😉 Am nächsten Tag war das auch deutlich an Elan und Aufstehbereitschaft zu spüren. Nichtsdestotrotz war erstmal Laufen angesagt. Der polnische Wanderpirat trieb uns unermüdlich durch die Weiten Niedersachsens und ließ kein Wehklagen gelten. Der von j-suss zuvor aufgestellte 40 Kilometer-Cap wurde laut unabhängigen Schätzungen jedenfalls bereits um 18 Uhr knallhart überzogen. Nach einer Odyssee durch die Innenstadt ging es zunächst in einen Pub neben dem Zahngold-Shop, wo der Trash-Talk bereits unglaubliche Ausmaße annahm. Später war dann nochmal Faust angesagt, dieses Mal ebenfalls mit Elektro, was vor allem mich und später auch den Tankbreaker an den Rand der Epilepsie brachte. Dafür war der Fallout am Sonntag wenigstens nicht so schlimm, so dass eine angenehme Existenz möglich war. Auf dem Rückweg gab’s zwar trotzdem nochmal die volle Staukeule, aber wofür hat man denn ein Auto?

Zum krönenden Abschluss gibt es noch ein Bild der Erwerbungen vom Freitag:
OWTH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vorsicht! Das Kartenmaterial ist hitzeempfindlich.

 

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Posted on 21-10-2011
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Heute geht’s ab nach Hannover, um genau zu sein, in etwas mehr als zwei Stunden. MyCorner und Tankbreaker werden am Bahnhof BH abgeholt und dann beginnt die wilde Fahrt. Gestern war ich bereits unterwegs, um die Tickets für heute Abend zu kaufen und musste dabei feststellen, dass der Ticket-Shop nicht mehr im Karstadt residiert. Skandal! Naja, ich konnte ihn dann doch noch in den Louisen-Arkaden ausmachen und habe mich nach dem Kauf der vier Karten direkt nochmal doppelt gefreut, als mir klar wurde, dass Off With Their Heads den Support machen würden. Die Zeichen deuten als immer mehr auf ein sehr gutes Konzert hin

Zur Feier des Tages (und weil heute die nächste Lieferung eingetroffen ist) hau ich auch noch das vorletzte Teil raus, das ich mir bei Bridge 9 bestellt habe. Wie nicht schwer zu erraten war, habe ich mir nämlich nicht nur die Single, sondern gleich auch das neue Album von Polar Bear Club auf Marbled Gray/Red Vinyl zugelegt. Das sieht dann in etwa so aus:

Clash Battle...

Damit steht jetzt noch ein finales Release von Bridge 9 aus. Was könnte das wohl sein? Ich verrate schonmal, dass es kein Album ist, vielleicht hilft das ja dem geneigten Leser weiter. Ansonsten werde ich mich jetzt mal so langsam auf die Abreise vorbereiten und nebenbei noch hoffen, dass die Bands heute irgendwas Cooles am Merch-Stand parat haben. Schönes Wochenende und Ahoi!

 


I hate you still, yet i imitate you

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Posted on 16-10-2011
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Counties an sich sind ja bei uns eher weniger bekannt, obwohl sie soweit ich das verstehe im Endeffekt nicht viel anders sind als unser solider, bodenständiger Landkreis (in before Nebels Klugscheißerei). Der große Bruder mit dem “r” kurz vorm Ende ist uns hingegen zum Beispiel in Form der Country-Musik oder dem sehr beliebten Kinder Country geläufig. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei tatsächlich um ein County und zwar eins, dessen Name ich so gut wie überhaupt nicht aussprechen möchte, weil er doch ziemlich nach Versprecher riecht. Das macht aber gar nix, da ich – bis das Uriusarmy-Hörbuch erscheint – das hier nicht vorlesen muss.

Warum erzähl’ ich das alles? Richtig, Chautauqua County ist ein Song vom letzten Lemuria Album, welches ebenfalls in meiner letzten Bridge 9 Lieferung enthalten war. Lemuria ist so ziemlich die ungewöhnlichste Band auf Bridge 9 und damit meine ich, dass sie eigentlich am wenigsten zum Image des Labels passt. Wirklich viel gehört vom Album hab ich bisher noch nicht, weil ich dazu komischerweise keinen Download-Coupon bekommen habe (normal?), aber das kommt bestimmt noch. Hier also schonmal das Bild vom guten Stück:

Pebble

Darüber hinaus hat mich der gute Oli Crucified auf etwas hingewiesen, auf das ihn der Herr Robfink aufmerksam gemacht hat und zwar auf die Smoke Blow Legacy Box, die ich mir umgehend vorbestellt habe. Ein Sammlerstück vor dem Herrn. Nähere Infos und Bestellmöglichkeiten gibt es hier. Sehr geiles Teil, über das ich bei Erscheinen und Zusendung auf jeden Fall nochmal berichten werde.

Abschließend noch der Verweis auf die Planung für nächste Woche. Angedacht ist nämlich ein Besuch in Hannover, um einerseits den Dutsche mal heimzusuchen und gleichzeitig noch das am Freitag anstehende Samiam Konzert mitzunehmen. Das neue Album ist meiner Meinung nach nämlich überaus tight, wovon man sich auf auf dieser Seite überzeugen kann (oder auch nicht). Das kommende Wochenende könnte also ein Knaller werden. Ich bin gespannt.


Swingtime is good time

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Posted on 12-10-2011
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Das kommt dabei raus, wenn man sich direkt nach dem Länderspiel “mal kurz” hinlegt. Man ratzt bis 1 Uhr, kann dann plötzlich nicht mehr schlafen und entscheidet sich dazu, den Blog wiederzubeleben. Das hatte ich, nachdem ich letztens mit dem Dutsche telefoniert hatte, zwar sowieso vor, aber jetzt habe ich noch einen weiteren Grund dazu. Nach gefühlt ellenlanger Abstinenz in Sachen Musikerwerb habe ich nämlich letztens mal wieder zugeschlagen und mir ein paar Sachen zugelegt. Dabei habe ich erst gar nicht versucht, eventuell versäumte Erscheinungen nachzuarbeiten, sondern mich direkt an relativ aktuelle Releases gehalten. Um mich nicht direkt zu verheben waren in dem am Montag angekommenen Paket auch erstmal “nur” zwei 7″ und zwei Alben.

Eine der Singles ist die dem neuen Album von Polar Bear Club vorangegangene 7″ “The View, The Life”, die neben zwei Albumtiteln auch noch einen exklusiven Song enthält. Da ich die Wahl zwischen einer roten und einer grauen Variante bei einer jeweiligen Limitierung auf 2000 Stück hatte, habe ich mich ganz spontan zu der besser zum Cover-Artwork passenden Version entschieden. Das gute Stück sieht dann so aus:

PBC - The View, The Life

Ziemlich cooles Teil, wie ich finde, wobei ich mich auch mal wieder über die digital-download-Funktion von Bridge 9 gefreut habe, da ich so nicht auf die wenn auch unerwartet schnell eintreffende Lieferung aus den USA warten musste. Mein favorite track so far ist “Screams In Caves”, der mich mit dem Gefitzel am Anfang irgendwie an “Living Saints” vom letzten Album erinnert und der war ja auch schon ein Hit.

Die anderen Platten verrate ich jetzt mal noch nicht, obwohl man evtl. jetzt schon erahnen kann, wo die Reise hingeht. Aber schließlich will ich ja nicht direkt all mein Pulver zum Wiederbeginn verschießen und das ist ja nicht nur in meinem Interesse. Achja: Oli, wie du siehst, habe ich vergessen, dich in die Bridge 9 Bestellung einzubinden, ich hoffe, du kommst so lange noch ohne ein neues Palehorse-Poster klar…;) Abgesehen davon, hast du das neue I Am The Avalanche Album oder wie? Wenn ja, wo hast du es her? Die Frage ist aber eigentlich nur relevant, wenn du es auf Vinyl hast, weil das kann ich nirgendwo finden. Und dann noch was für den Nebel: Mir ist das mit der “The Devil and God…” eingefallen, weil jetzt nämlich auch die “Your Favorite Weapon” neu aufgelegt wird. Falls du das noch nicht wusstest, weißt du’s jetzt. So, sau viel Musikinfo auf einmal, im besten Fall ist jetzt erstmal keiner überfordert, ansonsten gilt es, sich in die Materie einzuarbeiten, quasi als Hausaufgabe.

 


Take my one-man army to the streets

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