Posted on 22-04-2014
Filed Under (Aktionen, Musik) by Urius

Zwischen Karpfen und Lammbraten war es am Samstag endlich so weit, der Record Store Day 2014 öffnete in Form diverser Plattenläden auf der gesamten Welt seine Pforten, während ich meine Pfoten in vieren davon öffnete. Doch zuvor musste man ja erst einmal einen teilnehmenden Laden erreichen, gar kein so leichtes Unterfangen.

So zumindest dachte ich, als ich um kurz nach vier Uhr nachts nach einer ausgiebigen Runde Twilight Imperium im Hause Suselmane daheim ankam. Schnell zückte ich das Taschenfax und teilte dem sfb9000 mit, dass ich die geplante Abreise um kurz nach 9 Uhr wohl nicht leisten können würde. Nach kurzem Überlegen kam ich dann doch zu einem anderen Ergebnis: Vermutlich würde es mich zwar die Samstagsperformance kosten, aber ein frühes Aufstehen erschien dann doch irgendwie angebracht. Schließlich hatten wir den Tag schon nahezu ansatzweise geplant.

Also okay, noch schnell den Hinweis nach dem Motto “Versuch mich wachzuklingeln, wenn Du willst” über den Äther gejagt und dann abrupt weggeratzt. Fünf Stunden später klingelte dann auch schon der Telefonapparillo und überraschenderweise bekam ich es tatsächlich mit – wenn auch zu spät. Halb wach und voll belämmert rief ich zurück, sicherte meine Teilnahme zu und verschwand in der Nasszelle.

Kurz drauf saß ich dann mit einer ausgedruckten und getextmarkerten Liste im sfb-Mobil, wo umgehend der Schlachtplan erörtert wurde. Welcher Laden zuerst? Wohin dann? Auf was wird gehofft? Was wird auf jeden Fall gekauft? Was eventuell als Geschenk? Zusammen mit meiner vor Enttäuschung strotzenden Nacherzählung der Twilight-Imperium-Runde ging die Fahrt so wie im Handumdrehen über die Bühne.

Als erste Station in Frankfurt einigten wir uns auf den verhältnismäßig neuen Memphis-Records auf der Friedberger Landstraße. Hier hatte der sfb bereits im Vorfeld eine Kontaktaufnahme vollzogen, weshalb man zumindest eine gewisse Hoffnung in den Plattendude setzen konnte. Doch kurz nach Betreten des Ladengeschäfts ein erster Rückschlag: Der Kurier hatte offensichtlich zu viele Ostereier gefrühstückt und sich mitsamt einer Teillieferung auf Abwege begeben – ein Drittel der gesamten Platten sei dementsprechend gar nicht vor Ort. Die Plattenkiste war aber dennoch ansatzweise gefüllt und es gab keine Konkurrenz im Laden. Somit nahmen wir uns noch einen kurzen Moment Zeit, um mit dem verantwortlichen Personal kurz die Lage auszuloten. Bemängelt wurden fehlende RSD 2014 Aufkleber und die Teilnahmegebühr für Shops, welche für das Jahr 2015 im Gespräch zu sein scheint. Danach warfen wir zwei fachmännisch kritische Blicke in den RSD 2014-Karton, wo sich mir auch recht schnell ein erster Treffer anzubahnen schien …


You’re in my dreams, pushing me around

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