Posted on 03-01-2013
Filed Under (Kram zur Seite, Kurioses) by Urius

Ja richtig, bis ans Ende des Hochtaunuskreises hätte man reisen müssen und dann noch etwas weiter. Und hätte man das genau heute vor zehn Jahren gemacht, dann hätte man einen denkwürdigen Moment miterleben können. Denn in einem Keller im tiefsten Hasselborn wurde vor genau zehn Jahren die Uriusarmy aus der Taufe gehoben. Damals noch ein reines 1-Mann-Unternehmen mit grauenhafter (aber selbst programmierter) Grafik und Features, die ihresgleichen suchten: geniale Sounddateien zum Herunterladen, den “Witz der Woche”-Abstimmungen und natürlich der legendären Punksau! Gab es damals vor allem viele kurze Einträge mit wenig Inhalt und noch weniger Lesern, entwickelte sich die damals noch unter der Internetkennung “de.vu” zu erreichende Website bald zum Lebensgefühl und letztendlich zur Lebensgemeinschaft, die noch heute (wenn auch seltener) schlagkräftig zu Werke geht. Mit sinkender Post- und zunehmender Mitgliederzahl rettete sich die Uriusarmy von Jahr zu Jahr und feiert heute – nein, das ganze Jahr 2013 über – ihr zehnjähriges Jubiläum. Vielen Dank an alle, die sich hier beteiligt, mich verlinkt, gehosted haben, an alle, die hier gelesen, geposted, gevoted haben, an alle, die den Schritt vom Web in die Realität mitvollzogen haben, die an Bierbänken und auf Auswechselbänken gesessen haben und immer das richtige Outfit zur Hand hatten, an alle, die von Anfang an dabei waren, die später dazukamen und an alle, die auch die schlimmste Eintragsflaute überstanden haben!! Ten years and still going strong und der Grund zum Feiern für das ganze Jahr – keine Ausreden.


Instead of running for our lives, we got knives in hands to catch our fears by surprise

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Posted on 01-08-2012
Filed Under (Handball, Kram zur Seite, Musik) by Urius

Zunächst einmal möchte ich das Rätsel vom letzten Eintrag auflösen: Alles was der Nebel mithilfe irgendwelcher technischen Spitzfindigkeiten herausgefunden hat, war tatsächlich richtig. Da hätten wir also die beiden Alben von Jawbreaker, eines von Red City Radio, eins von The Movielife und das der Swellers. Das letzte, nicht erkannte Album ist natürlich Twelve Towns von Into It. Over It.

Da der Post vom Nebel aber laut Comment-Zeitrechnung erst am Montag eingegangen ist, war er zu spät für den Einsendeschluss, weshalb folgerichtig der Pistolen-Ede gewonnen hat. Applaus, Applaus! Den Gewinn werde ich dir bei nächster Gelegenheit übergeben.

Spitze! Alles bis zu diesem Punkt hatte ich schon ewige Zeit hier als Draft gespeichert, weshalb ich es nicht noch einmal schreiben musste. Was heute nicht alles möglich ist. Ich komme nämlich gerade vom ersten Training nach der Sommerpause und noch tut mir nichts übermäßig weh. Das ist ja schon ein kleiner Erfolg, man wird ja auch nicht jünger. Und beim Thema Ballsport gibt es natürlich ein ganz wichtiges Stichwort: Fan & Friends-Day! Der findet ja bekanntlich am 25. August statt, also schon relativ bald. Wie ich finde ein optimaler Termin im Rahmen der Kerbevorbereitung, trainiert er doch die beiden wichtigsten Abläufe des Flunkyballs genauso wie das für eine angemesse “On-Time” entscheidende Ausharren an einem Ort.

Heute ist übrigens der Rest meiner Handwritten-Preorder angekommen (Shirt und LP), das Poster war ja schon vor ein paar Tagen da. Jetzt kann ich mir das Teil mal in aller Ruhe zu Gemüte führen. Die Tickets für Frankfurt sind übrigens auch schon da und mittlerweile ist sogar wieder eins frei, weil Captain Girse einen auf Teichlampe macht. Mo?


I’m the only guy in Top Gun she ever dated

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Posted on 20-02-2012
Filed Under (Aktionen, Kram zur Seite, Musik) by Urius

Da wir gestern Abend aufgrund von Caros heutigem Geburtstag (Happy Birthday to you!) im Irish Pub waren (quasi Reinfeiervorbereitung), haben wir jetzt die Chance (gesprochen: Schangse), eine Reise nach Dublin zu gewinnen. Denn wer zur Zeit ein Kilkenny abpetzt, bekommt so eine lustige Karte, auf der man ein Feld freirubbeln kann, um was zu gewinnen. Dazu gibt es noch einen formschönen Kilkenny-Pin. Also eine reine Win-Win-Situation: für den Konsumenten und den Pin. Dieser findet nämlich endlich ein schönes Heim. Naja, mal sehen, ob das was wird mit der Reise.

Ansonsten habe ich eben in meiner Funktion als Internet-Qualitätsbeauftragter gehandelt und Jochens Blog gelesen. Dabei ging es mal wieder um Musik, weshalb ich auch hier wieder eine Neuerwerbung vorstellen wollte. In diesem Zusammenhang ist mir etwas aufgefallen: Es ist recht umständlich, die Tonträger abzufotografieren, die Kamera mit dem Rechner zu verbinden und dann auch noch das Bild hochzuladen, um es anschließend in den Eintrag einbinden zu können. Hier ist im Prinzip mal wieder der Nebel gefragt. Geht das nicht einfacher? Oder stelle ich mich da einfach zu sehr an? Ist das vielleicht gar nich so aufwendig? Muss ich evtl. dazu übergehen, alle meine Platten gewissermaßen im Eingangsprozess zu archivieren? Das ist eigentlich die zentrale Frage. Abfotografieren bei Ankunft ja oder nein? Wat sacht ihr als Experten auf jedwedem Gebiet? Und darüber hinaus: Sollen in Zukunft noch mehr Fragen in meine Einträge eingebaut werden? Notfalls wäre das auch zu Lasten der Lesbarkeit möglich…


I have a tendency of being my worst enemy

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Posted on 03-01-2012
Filed Under (Aktionen, Kram zur Seite) by Urius

Wär hätt’s gedacht, wer hätt’s gedacht? Die Uriusarmy feiert heute ihren 9. Geburtstag und dreht damit zum letzten Mal eine Runde im einstelligen Bereich. Nächstes Jahr steht also ein Jubiläum bevor, dessen Ausmaße allerhöchstens noch von den Feierlichkeiten zum 500-jährigen Bestehen des Reinheitsgebots im Jahre 2016 erreicht werden könnten. Zunächst aber kann die Uriusarmy auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken, in dem vor allem auf sportlicher Ebene geglänzt wurde. So wurde beispielsweise das alljährliche Usinger Flunkyball-Turnier von einem ausschließlich aus Mitgliedern und/oder Gründern der Uriusarmy bestehenden Teams gewonnen. Darüber hinaus konnte die Werksmannschaft der Uriusarmy ungeschlagen den Fan&Friends-Day-Pokal verteidigen. Einige Mitglieder waren sogar an der historisch einmaligen Doppelerringung der am gleichen Tag ausgespielten Pokale des F&F-Day und des Eschbacher Bembel-Cup beteiligt. Nicht vergessen sollte man auch die sportlichen Höchstleistungen, die von allen Aktiven an der Usinger Kerb gezeigt wurden. Von Thekensport über Thekendienst bis hin zur nahezu Abnutzungserscheinungen erzeugenden Inanspruchnahme diverser Fahrgeschäfte wurde viel Geboten für die Mark.

Im Rahmen dieser Rückbesinnung auf das Vergangene möchte ich die Möglichkeiten nutzen, um an schon lang vergessene Zeiten anzuknüpfen und einen Erfahrungsbericht zum letzten Jahreswechsel zum Besten geben. Denn wie jeder gute Hip Hopper weiß, darf neben dem Battlen das Storytellen nicht zu kurz kommen und deshalb folgendes:

Schon einige Tage vor Silvester stand der Plan fest: Nach Gießen in die mittlerweile ehemalige WG des Robfink sollte es gehen. Im Vorfeld seiner Englandreise hatte ich glücklicherweise noch den Mörser über dieses Vorhaben informiert, so dass das Lineup für die Überfahrt in die Stadt mit dem schönen Bahnhof neben j-suss, dem Wahn und mir auch eben jenen umfasste. Nachdem j-suss hoch und heilig versprochen hatte, man müsse nicht vor 9 Uhr mit uns rechnen, war es natürlich Ehrensache, dieser Abmachung zum Trotz schon um zwanzig nach 8 aufzuschlagen und die Wohnung in unserer Funktion als erste Gäste unsicher zu machen. Da ich in Caros Auto noch meinen reich verzierten Spanien-Bademantel gefunden hatte, erklärte ich die Veranstaltung kurzerhand zur Outfit-Party. Da wollte sich verständlicherweise keiner eine Blöße geben und so wurde der Mörser ruckizucki mit einer Warnweste dekoriert und j-suss war die Jogginghose über. Auch vor Ort zückte so mancher einen glitzernden Cowboy-Hut oder ein Katzen-Outfit, was ich durchaus begrüßte und umgehend goutierte.

Standesgemäß belegten wir sofort eine Couch im Eingangsbereich um unsere aufgemotzte Optik präsentieren zu können und die nachkommenden Gäste auf Herz und Nieren zu prüfen. Überbrückt wurde die Wartezeit auf jene mit Bier und Stulle. Ist in diesem Fall sogar ernst gemeint, denn die Bereitschaft Fladenbrot zu verzehren war in unserem Umfeld besonders hoch. Zu meinem Leidwesen hatten die anderen Kuffnucken einen hochwertigen (“mmhm, der schmeckt aber wirklich scheiße”) Ouzo organisiert und der Tankbreaker nahm es mit dem Einschenken nicht so genau. Also hieß es immer mal wieder Augen zu und durch. Der Wahn verabschiedete sich recht schnell ins Nebenzimmer, um die ahnungslosen Mitfeiernden unter dem Deckmantel der guten Laune um ihre Konstitution zu betrügen (Stichwort Looping Louie). Bernd, Carlos und ich besetzten weiter das Sofa und hielten die Gastgeber bei Laune bis schließlich mehr und mehr Gäste eintrafen und sich der Raum vor unserem Platz zur Tanzfläche entwickelte. Bernd und ich wurden in spitzenmäßige und undankbar lange Gespräche verwickelt, während Carlos im an einen Skinhead erinnernden Outfit die Feier durchstreifte.

Das alles ereignete sich übrigens schon nach dem Jahreswechsel, der nur sehr kurz und unspektakulär im Freien gewürdigt wurde. Nach Mitternacht wurde dann volles Mett auf 90er-Jahre Mucke gesetzt, was beim Großteil der Belegschaft für große Freude sorgte. Irgendwann (so gegen 5 Uhr) wurde es aber etwas anstrengend, da bei uns die Schlafbereitschaft stieg, die Leute aber immer noch in dem uns zugewiesenen Zimmer abhingen. Wir nutzten also nochmal die Zeit, um uns ein weiteres Mal beim Müller vorzustellen, der sich dieses Mal zumindest angeblich ansatzweise an uns erinnern konnte. Durch unsere Präsenz fernab der Couch schien sich der Raum auch tatsächlich zu leeren, so dass wir wenig später doch noch unsere mehr als mäßigen Schlafplätze herrichten konnten. Ich war ja schon immer ein Experte, was das Schlafen auf knallhartem Boden betrifft, aber dieses Mal hätte ich gut darauf verzichten können.

Nach kurzer Schlafphase und einer mittäglichen Weckattacke durch den Mörser fuhren wir quasi umgehend wieder heim, stellten jedoch vorher noch mit Begeisterung fest, dass der Wahn schon seit gefühlten 4 Stunden beim Aufräumen geholfen hatte. Wir konnten uns also ohne schlechtes Gewissen vom Acker machen. Bernd jedoch war noch so nett, den Gastgebern eine Palette Bier abzunehmen. Quasi win-win, wenn man so will…

 


You’ve Got Spiders

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Posted on 04-05-2011
Filed Under (Kram zur Seite) by Urius

Ich habe keinen blassen Schimmer, was hier los ist, aber irgendwie sind all meine Einträge verschwunden (Dr. Obvious). Mir werden zwar weiterhin die angeblichen 57 Posts in meiner Statistik angezeigt, allerdings sind die einfach nicht da. Das mal so zur Information. Falls irgendwer eine Ahnung hat, was das sein könnte, feel free to tell it on the mountain.
Sollte sich in dieser Hinsicht nichts ergeben, muss halt einfach neuer Kram erschaffen werden, auch kein Problem…


In the distance hear the laughter of the last unicorn

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Posted on 24-02-2010

Es ist ja schon fast unglaublich, was zur Zeit für musikbezogene News an Land gespült werden. Erst der neue Murder by Death Song (siehe gestern) und dann auch noch das: Tim Barry haut bei einem seiner Konzerte einen Typen zu Klump und The Hold Steady bringen ein neues Album raus. Okay, zweiteres is auf jeden Fall positiver und auch deutlich wichtiger, obwohl ich ja irgendwie Angst habe, dass der Ausstieg von Franz Nicolay negative Folgen auf die neue Platte haben könnte. Aber wie sagt schon das Vorgängeralbum: “Stay Positive”. Also werd ich’s damit mal versuchen.

Ich hab vorhin übrigens meinen neuen Plattenspieler abgeholt und muss jetzt nur noch den Platz schaffen, um ihn auch tatsächlich betreiben zu können. Getestet und für gut befunden habe ich ihn jedenfalls schon. Abgesehen davon sehe ich mich mal wieder außer Stande, irgendwelche weitreichenderen Rückblicke in Angriff zu nehmen. Obwohl ich in den letzten drei Wochen in Holland, Berlin und Köln war und es eigentlich genug Stoff gäbe, um hier einen Bestseller zu fabrizieren, greift natürlich mal wieder das alte Phänomen. Wenn was los ist, leidet der Blog. Eigentlich echt ärgerlich, aber auch mal wieder faszinierend, dass ich nach über 7 Jahren immer noch den gleichen Scheiß feststelle. Nicht umsonst werde ich, wenn auch nur sehr selten, Dr. Obvious genannt.

Naja, ihr werdet jetzt einfach unglaublich viele Kommentare abgeben, die mich derart motivieren, dass ich in nächster Zeit unfassbar oft update 😉


And I feel safer in the eye of a storm

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Posted on 09-10-2009
Filed Under (Kram zur Seite, Recently Watched) by Urius

Zack, ein weiterer Vorteil von WordPresswird mal sofort knallhart genutzt. Das heißtim Klartext, dass ich dieses Update gerade beim Atze zu Hause schreiben kann. Saustark, da kann man mal wieder sehen, was Technik alles möglich macht – außer Schweinegrippe und so. Heute hab ich wieder meine Serie “Ich schaue Star Wars Filme, die ich vermutlich oder gar eventuell noch nicht gesehen habe” fortgesetzt und ich glaube, ich habe (mal wieder) nur das Ende des Films bereits gesehen gehabt (gehabt). Es war quasi Episode VI also die Rückkehr derer, die mit leuchtendem Säbel gegen Kanonen ziehen. Den Anfangsteil mit diesem fettschwabbeligen Penner in der Wüste hab ich wirklich noch nie gesehen und auch bei den kleinen Pelztierchen im Wald bin ich mir nich so sicher. Was ich aber wohl schon kannte, war Darth Vader unter seiner Maske (mit Mundharmonika). Aber ansonsten stimmt einfach wieder das Clerks-Zitat, das ich schon letztens verwendet habe bzw. dessen Fortsetzung….


…all Jedi had was a bunch of muppets.

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Posted on 17-09-2009
Filed Under (Kram zur Seite, Vertröstung der Leser) by Urius

Was ein Opener-Spruch für diese neue Präsenz hier. Erst nachdem ich eben zwei Fleischkäsebrötchen über meinem Schlund abgeworfen habe, fühle ich mich stark genug, mich an dieses neue System heranzutrauen, aber ich merke schon direkt, dass es relativ komfortabel is. Auf jeden Fall einfacher zu handhaben als alles, was ich bisher so zusammengeklimpert habe. Vielen Dank an dieser Stelle erstmal an Roman und Michi G., die mir das alles quasi verzehrfertig auf den Teller gelegt haben.

Ich werde in der kommenden Zeit bestimmt noch das ein oder andere verändern und oder nicht hinbekommen, aber derartige Experimente und jedwede katastrophale Ereignisse im Zusammenhang mit meinem Internetauftritt ist ja zumindest die Stammleserschaft schon längst gewohnt. Von daher also erstmal keine Veränderung, die Partei hält den Kasten sauber.

Eigentlich wäre an dieser Stelle natürlich direkt der Kerbbericht fällig, aber a) glaube ich, dass das jetzt zu lange dauern würde und b) will ich erstmal sehen, wie dieser Eintrag aussieht. Daher mache ich erstmal Schluss und versuche mich morgen an meiner alljährlichen Kerbeerzählung.


Kerbemudder, Kerbevadder, Kerbekind…

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