Posted on 22-10-2010
Filed Under (Games) by Urius

Im Zuge meiner Recherchen zum Thema “Altes RPG-ähnliches Spiel, in dem man einen Dungeon hinuntersteigt und dabei auf englischer Sprache zu lesen bekommt, was man für Gegenstände findet, welches so ungefähr um 1990 erschienen sein müsste” bin ich gestern auch auf die Idee gekommen, etwas zu tun, was ich schon lange nicht mehr getan habe. Aber ich fange die Sache einfach mal etwas früher an…

…1995 bekam ich meinen ersten eigenen PC. Zuvor war das Spielen von Computer/Videospielen nur auf drei Arten möglich: 1. Auf meinem Gameboy, den ich schon etwas länger hatte. Diese Möglichkeit war zugleich auch die beste und am häufigsten genutzte Möglichkeit etwas zu spielen. Eine eigene Konsole bzw. ein Gerät, das über das Handheldformat hinausging, besaß ich nicht und gehöre daher nicht zu den coolen Säuen, die damals immer schön mit ihrem NES, Amiga oder Atari anzugeben pflegten. Wobei das ja auch falsch ist, denn das Angeben mit diesen Geräten begann eigentlich erst, als diese Apparate schön lange zum alten Eisen gehörten. Aber abgesehen davon und von der Tatsache, dass auch die coolen Leute damals kaum verstanden, um was es in den Spielen ging, sofern sie stilecht auf englisch waren, stellte “bei jemand anderem spielen” die 2. Möglichkeit dar. Doch auch die dritte Option in Form von Spielen, die zwar nicht Apps hießen, aber dennoch auf einem Apple-Produkt zum Laufen gebracht werden konnten, war das Spielen am schönen Macintosh, von dem es bei uns zu Hause direkt mehrere gab. Rechner und Bildschirm in Personalunion, also quasi der Laptop von damals in unbequem. Doch auch hier wurde gespielt, was nicht niet-und nagelfest war, zumeist Scruffy, der fliegende Hund oder das unglaublich tighte Shadow Keep, dessen Handlung sowie jeglicher Spielerfolg mir aufgrund der englischsprachigen Ausgabe vorenthalten blieb. Doch dann kam der bereits erwähnte PC, der, so glaube ich mich zu erinnern, ein 4/86er war und ca. über düsenjetartige 90 Mhz verfügte. Also auch so eine Art Alienware von damals. Zunächst hatte ich aber keine wirklich guten Spiele. Man kannte sich ja nicht aus und überhaupt hatte man weder Plan noch Ahnung. Relativ früh bekam ich Fifa 94 und erkannte recht schnell, dass Sportspiele mir auf Dauer zu langweilig waren. Doch 1996 kam mein erstes selbst gekauftes PC-Spiel auf die Festplatte, das meine Gamerkarriere knallhart vorprägen sollte. Siedler 2 hieß das gute Stück und war zu meinem Glück ein deutsches Spiel, was bedeutete, dass man es tatsächlich verstehen konnte und dementsprechend die Erfolgsaussichten geradezu ins Unermessliche stiegen. Also saßen der Pistoletti und ich tagelang bei uns zu Hause im Arbeitszimmer und droschen auf die bemitleidenswerte Hardware ein und wenn ich das sage, dann meine ich mich. Denn ich war quasi die ausführende Gewalt, während dem Pistolen-Ede, der damals übrigens noch nicht so hieß, eher eine beratende Funktion zukam. Schnell hatten wir raus, wo der Hase sein Pils zapft und so wurde eher über das Wann und weniger über das Wie oder gar das Ob der Gegnervernichtung diskutiert.

Nach all den Jahren und einer extrem erfolgreichen Siedler 2-Laufbahn kam mir die CD gestern mal wieder vor die Flinte und kurzerhand entschloss ich, das Ding in den Speicher zu prügeln. DosBox sei Dank konnte ich den ollen Schinken auch auf meinem müde lächelnden Power-PC from outta space (with R2D2 swinging the mace) installieren und ruckelfrei spielen. Ich war sofort wieder massiv infiziert und hantierte zwischen Münzprägerei und Eselzucht umher als hätte die Uhr 3 Punkt 11 geschlagen. Leider war das dann irgendwann tatsächlich Fakt (up), denn als ich den Vikinger und die beiden Römer in die Knie gezwungen hatte, war es 4 Uhr morgens und ich natürlich viel zu spät im Bett. Aber für ein so erfrischendes Spielerlebnis war es das allemal wert, weshalb ich erneut allen dazu raten möchte, vermehrt Holzspielzeug zu kaufen und herzustellen.


Lest es 2x, verdammt!

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Posted on 17-10-2010
Filed Under (Diverses, Kurioses) by Urius

…was hier rumgeraschelt wird. Anscheinend ist im Internet einfach doch nicht genug los oder wird sind aus den angebotenen Aktivitäten schon wieder rausgewachsen. Schließlich schreiben hier ja vornehmlich die alten Sä…Hasen, die ja bekanntermaßen die größten Tiere Europas sind.

Aber nun zu einer komplett wahren Vermutung: Der Bernd hat Mainz 05 auf dem Gewissen! Seitdem die olle Hippe dort wohnt, haben die kein Spiel mehr gewonnen und das ist definitiv Fakt.  Beachtlich, wie die Resignation einer einzelnen Person auf einen gesamten Verein übergehen kann. Aber man hat das ja mit positiven Gefühlen schon in viel größerem Umfang erleben können. Mit etwas Wagemut könnte man also sagen, dass unser ureigenster Bern der Anti-Helmut-Rahn der Mainzer ist. Gar nicht mal, weil er kein Tor geschossen hat, was zwar auch stimmt, für mich aber nicht so wichtig ist. Im Gegenzug könnte man jetzt aber auch vermuten, dass die Eintracht von nun an einen kometenhaften Aufstieg erleben wird und siehe da, 3:0 gegen den FCK. QED! schreien sie von den Dächern und sie tanzen frohlockend durch die Gassen ihrer Heimatstadt, dem Herzen von Europa, Frankfurt am Main. Beweisführung war schon immer eine meiner Stärken und dazu auch noch eine, die es mir erlaubt, schon jetzt den Ermittlungsverlauf des heutigen Tatorts aus dem Teletext von RTL 2 herauszulesen. Eine Fähigkeit, die viele Neider mit sich bringt, doch in meinem Versteck hoch über den Wipfeln der Bäume vermag es niemand, mir diese Gabe zu entreißen. Selbst nicht der resignationswütige Bernd. Ich finde übrigens, dass Bernd Mörser ein sehr guter Superbösewicht wäre, der es schafft, andere Menschen in die Resignation zu zwingen. Benny, du solltest dich hierüber nicht ärgern, sondern dir vielmehr ein dunkelgrünes Cape basteln und eine lachhafte Maske. Mit dieser Verkleidung wirst du umgehen als dein eigenes Alter Ego und Angst und Resignation verbreiten. Guten Tag!


Kommt ‘ne Ente in ‘ne Bar und äh keine Ahnung…

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Posted on 13-10-2010
Filed Under (Diverses, Games) by Urius

Unglaublich mit welcher Beharrlichkeit gewisse Leute rascheln können. Ganz zu Unrecht war es aber nicht und, wie man sieht, auch nicht ohne Folgen, wenngleich man durchaus auch von Spätfolgen reden könnte. Ich muss halt eigentlich ganz dringend mal einen funktionierenden Rechner an meinem Zweit/Erstwohnsitz installieren. Das Abhandensein eines solchen sichert mich zwar gegen eine fortschreitende Starcraft-Abhängigkeit, die damit einhergehenden Nachteile sind aber weitreichend. Zumindest denke ich über eine Lösung nach, eine der Vorstufen zu tatsächlichen Handlungen.

Aber auch die fiese Arbeit und die hinterhältige Magisterarbeit nehmen mich auf unangenehme Art in die Mangel, so dass die wenige Zeit, die ich zu Hause an meinem Rechner verbringe, meist tatsächlich für Starcraft draufgeht, zumal ich vor allem in Thorti und dem Hasen zwei Spielpartner gefunden habe, die sich nur schwer abwimmeln lassen, wenn es ums Gaming geht. Aber ein strikter Zeitplan sorgt dafür, dass die Lage nicht außer Kontrolle gerät. Darüber hinaus nimmt auch die passive Beschäftigung mit Starcraft 2 zu, da es mit der GSL mittlerweile eine ernstzunehmende und interessante Institution gibt, an der jetzt auch alte Größen wie Boxer und NaDa Anteil nehmen. Stundenlang auf Youtube Replays schauen, ist also demnächst wieder eine Option.

Langsam muss ich aber wieder zum Ende kommen, schließlich soll man ja auch nach einer längeren Hungerphase nicht direkt 5 Pfund Mett in sich reinschaufeln. Aber noch zwei Durchsagen in gemeinsamer Sache: Die erste betrifft alle (potentiellen) Teilnehmer an den kommenden Unternehmungen der (To)Uriusarmy und lautet “Nur noch ein Monat und 6 Tage!” Die zweite richtet sich an den Raschler im Speziellen und lautet “Ich werde ab jetzt eine halbe Stunde pro Unitag in das Dreibein-Projekt investieren und mal schauen, ob ich im arbeitsunterstützenden Umfeld der Uni-Bibliothek etwas zu Stande bringe.”

Damit sich niemand ausgegrenzt fühlt, jetzt noch eine Information für wirklich jeden: Wusstest du, dass das größte Tier Amerikas nicht der Grizzly, sondern der Mohrenkaiman ist?


Either you’re too mean, or you’re too nice

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